Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung:
Der Verwaltungs- und Finanzausschuss nimmt von der EDV-Konzeption für das Haushaltsjahr 2005 zustimmend Kenntnis. Sachverhalt/Begründung:
Die Verwaltung hat die im kommenden Haushaltsjahr vorgesehenen Maßnahmen sowie die Ausgaben für den laufenden Betrieb im EDV-Bereich in der beigefügten EDV-Konzeption umfassend dargestellt. Die tägliche Arbeit bei der Landkreisverwaltung ist wie in vielen Unternehmen ohne EDV-Einsatz nicht mehr denkbar. Nahezu jeder Arbeitsplatz ist mit einem PC ausgestattet und in den meisten Bereichen wird spezielle Software eingesetzt. Der schnelle Informationsaustausch per PC-Fax oder E-Mail ist mittlerweile auch zum Standard geworden und stellt ein übliches Kommunikationsmittel dar.
Der Begriff elektronische Datenverarbeitung wird den heutigen Anforderungen, die damit verbunden sind, nicht mehr gerecht. Früher erfasste die EDV die reine Datenverarbeitung in separaten Leitungsnetzen. Die verbale Kommunikation erfolgte über eigene Telefonnetze. Die immer rasanter werdende Entwicklung ist zwischenzeitlich soweit fortgeschritten, dass die Datenverarbeitung und die verbale Kommunikation über ein und dasselbe Leitungsnetz abgewickelt werden kann und somit die Datenverarbeitung und Kommunikation miteinander verschmolzen sind. Die herkömmlichen Telefonanlagen werden schon bald aufgrund der neuesten Technik VOICE OVER IP (VOIP) der Vergangenheit angehören. Daher sollte man heute eigentlich nicht von der EDV-Abteilung, sondern von der IT-Abteilung (Informationstechnologie)) sprechen. Die hohe Bedeutung des IT-Bereichs in unserer Gesellschaft ist unstrittig und ein Ende dieser Entwicklung ist nach wie vor nicht abzusehen.
Im Bereich des Bürgerservices und der öffentlichen Verwaltung zählt die Bundesrepublik noch nicht zu den führenden Nationen in Europa. Nicht zuletzt deshalb hat die Bundesregierung in den vergangenen Jahren mit Bund-Online und anderen Wettbewerben sich zum Ziel gesetzt, den virtuellen Bürgerservice (sog. E-Government) zu fördern und voranzutreiben. Immer wieder wird bildhaft auch davon gesprochen, dass nicht der Bürger, sondern die Daten laufen sollen. Der Ostalbkreis konnte sich bei dem im Jahr 2003 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ausgeschriebenen MEDIA@Komm-Transfer-Wettbewerb erfolgreich behaupten und wurde auf der Cebit 2004 als eine von 20 Transfer-Kommunen ausgezeichnet, die im Laufe einer zweijährigen Projektdauer an der Weiter- oder Neuentwicklung verschiedener Verfahren im Bereich der öffentlichen Verwaltung aktiv mitwirken.
Dass die Entwicklung im IT-Bereich auch finanzielle Ressourcen erfordert, liegt auf der Hand. Gleichzeitig geht es den öffentlichen Haushalten jedoch so schlecht wie schon lange nicht mehr. Deshalb werden nicht nur größte Anstrengungen unternommen, beim Personal Kosten einzusparen, sondern auch im IT-Bereich.
Der Löwenanteil der Gesamtmittel des EDV-Haushalts im Verwaltungshaushalt mit 1,44 Mio. € entfällt auf die Benutzungsentgelte für die eingesetzten EDV-Verfahren des Rechenzentrums mit rd. 613.000 € (= 42,4 %), auf Softwarepflegeverträge und Lizenzgebühren anderer Verfahren und verwendeter Programme mit rd. 326.000 € (= 22,5 %) sowie auf reine Leitungsgebühren vom Rechenzentrum bzw. den verschiedenen Dienststellen der Landkreisverwaltung mit rd. 260.000 € (= 16,6 %).
Die Verwaltung sieht es als ihre Pflicht an, auch auf die Folgen hinzuweisen, welche aus dem gegenwärtigen Sparkurs resultieren können. Die nachfolgenden Zahlen, Fakten und Grafiken sollen dies unterstreichen.
Personelle Ausstattung der IT-Abteilung Finanzierung und Folgekosten:
Die Mittel für die EDV-Konzeption für das Jahr 2005 sind im Haushaltsplanentwurf 2005 enthalten Anlagen:
EDV-Konzeption für das Haushaltsjahr 2005
Sichtvermerke:
Fachamt __________________________________________________ Sanwald
Fachdezernent/Hauptamt __________________________________________________ Wolf
Kämmerei __________________________________________________ Hubel
Landrat __________________________________________________ Pavel |
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