Bürgerinformationssystem
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Antrag der Verwaltung
Die Verwaltung informiert mit dieser Mitteilungsvorlage über den Stand der Vergaben beim Neubau des Zweiten Verwaltungsstandortes der Landkreisverwaltung in Aalen.
Sachverhalt/BegründungDer Kreistag hat am 20.12.2022 den Baufreigabebeschluss für den Neubau des Zweiten Verwaltungsstandortes der Landkreisverwaltung in Aalen auf Grundlage der Kostenberechnung über 76.679.073 € gefasst.
Der Bauausschuss hat als beschließender Ausschuss am 15.04.2024 seine Vergabezuständigkeit an die Verwaltung mit der Maßgabe übertragen, dass der Ansatz in der Kostenberechnung um nicht mehr als 15 % überschritten wird. In diesem Zuge wurde beschlossen, dass die Verwaltung nach getätigten Vergaben über den jeweiligen Stand informiert.
Information über getätigte Vergaben und den aktuellen Vergabestand
Seit der letzten Information im Ausschuss für Finanzen, Bildung und Digitalisierung am 23.06.2026 wurden die Freianlagen vergeben.
Vergabe der Freianlagen
Bei der öffentlichen Ausschreibung ging ein Angebot der Fa. AWUS-Bau, Aalen, ein. Das Angebot mit 3.033.816 € liegt um 1,0 % unter dem Ansatz in der Kostenberechnung von 3.064.340 €.
Die fachtechnische und rechnerische Prüfung erfolgte durch die Steinbacher-Consult Ingenieurgesellschaft, welche auch die Fachbauleitung für die Herstellung der Freianlagen ausübt.
Vergabegenehmigung
Die Vergabe wurde durch die Verwaltung genehmigt und der Auftrag an die Fa. AWUS-Bau, Aalen, zum Angebotspreis von 3.033.816 € erteilt.
Aktueller Stand der Vergaben
Mit den Freianlagen konnte das letzte große und bedeutende Gewerk vergeben werden, sodass eine große Kostensicherheit besteht.
Nach den ersten 35 Vergaben liegt die Auftragssumme von 51.197.667 € um 9.911.161 € oder 16,2 % unter dem Ansatz in der Kostenberechnung von 61.108.828 €.
Die deutliche Unterschreitung des Ansatzes in der Kostenberechnung bei den Vergaben ist sehr erfreulich. Die Übersicht zum Stand der Vergaben ist in der Anlage 1 dargestellt.
Folgende weitere Gewerke und Leistungen werden noch ausgeschrieben:
Bei der Schließanlage laufen derzeit noch interne Überlegungen, ob elektronische Schließzylinder mit RFID-Chip an Stelle einer herkömmlichen Schließanlage realisiert werden sollen. Aus diesem Grund wurden die Ausschreibungsverfahren für die Schließanlage, die Beschilderung (Hausleitsystem) und die Arbeitsplatzleuchten auf Frühjahr 2027 verschoben.
Terminplan und Bauverlauf
An der Fassade hat die Fertigmontage begonnen. Derzeit werden schrittweise die feststehenden Großlamellen mit Streckmetalleinsätzen montiert. Die außenliegenden Sonnenschutzjalousien sind bereits installiert und erfolgreich getestet worden. Bis Dezember wird die Fassade an beiden Gebäuden fertiggestellt und dann die Gerüstaufzüge zurückgebaut. In Anlage 2 wird der aktuelle Baufortschritt dokumentiert.
Beim Innenausbau werden die Systemtrennwände und Trockenbauwände zwischen den zukünftigen Büroräumen gestellt. In den Fluren werden die Gipskartondecken und im Foyer die Brandschutzdecken eingebaut. Die ersten Büroräume in Gebäude 2 werden bereits gestrichen und der Fliesenleger hat in den WC-Bereichen mit seiner Leistung begonnen. Parallel dazu startete die Verlegung des Teppichbodens in den oberen Geschossen.
Durch die Fa. Elektro Jerg wurde der Transformator in den separaten Raum im Untergeschoss eingebracht, sodass voraussichtlich bereits ab Oktober 2026 die Echtstromversorgung im Gebäude umgesetzt werden kann.
Die Fa. Schmitt & Sohn hat mit der Installation der senkrechten Führungsschienen in den Aufzugsschächten begonnen und die ersten Personenaufzugskabinen eingebracht. Für den Innenausbau können dann bereits die Aufzugsanlagen verwendet werden.
Bei den Freianlagen hat die Fa. AWUS-Bau im Innenhof des größeren Gebäudes II begonnen und wird nach dessen Fertigstellung den Innenhof des Gebäudes I gestalten und dann ringsum in einzelnen Bauabschnitten die Freianlagen in Angriff nehmen.
Der Bauverlauf des Neubaus des Zweiten Verwaltungsstandortes wird mit einer Baukamera an Werktagen stündlich von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr dokumentiert. Die Aufnahmen werden historisiert und sind über https://aalen.bau-kamera.de abrufbar.
Die Gesamtfertigstellung des Zweiten Verwaltungsstandortes ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen, sodass Mitte des Jahres 2027 die erforderlichen Umzüge aus den Dienststellen in Aalen und die Inbetriebnahme des neuen Standortes erfolgen können. Finanzierung und Folgekosten
Für den Neubau des Zweiten Verwaltungsstandortes sind im Haushaltsplan 2026 Ausgaben in Höhe von 10,0 Mio. € eingeplant. Aus Vorjahren sind Restmittel von rund 18,44 Mio. € vorhanden. Für die restliche Finanzierung des Projekts sollen 10,0 Mio. € im Jahr 2027 und 4,0 Mio. € im Jahr 2028 bereitgestellt werden.
Anlagen
Anlage 1 Übersicht zum Stand der Vergaben (Stand: 13.10.2026) Anlage 2 Aktueller Baufortschritt (Stand: 29.09.2026)
Sichtvermerke
gez. Bihr, Geschäftsbereichsleiter gez. Kurz, Dezernat II gez. Dr. Bläse, Landrat
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||