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Vorlage - 137-1/2026  

 
 
Betreff: Neubau OP-Module Ostalb-Klinikum Aalen - Vergabe Bauunternehmen für Rohbau
Status:öffentlich  
Federführend:Eigenbetrieb Immobilien Kliniken Ostalb   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss Klinikimmobilien Vorberatung
21.07.2026 
Sitzung des Betriebsausschusses Klinikimmobilien ungeändert beschlossen   
Kreistag Entscheidung
28.07.2026 
Sitzung des Kreistags      

Antrag der Verwaltung

 

Der Betriebsausschuss Klinikimmobilien empfiehlt / der Kreistag beschließt

 

die Vergabe der Rohbauarbeiten für den Neubau der OP-Module am Ostalb-Klinikum Aalen an Bieter 2.

 

 


Sachverhalt/Begründung

 

Gemäß Beschluss des Verwaltungsrats der Kliniken Ostalb gkAöR und des Betriebsausschusses Klinikimmobilien vom 23.04.2024 sowie des Kreistages vom 14.05.2024 (VO 052/2024) wurde ein zweistufiges VgV-Verfahren für die Generalplanerleistung für Gebäude und raumbildende Bauten gemäß Vergabebestimmungen für den Neubau der OP-Module mit Anbindung und Umbau des Bestand-OPs am Ostalb-Klinikum Aalen durchgeführt. Die Generalplanerleistung wurde per Eilentscheidung am 23.12.2024 an FG Architekten und Sachverständige GmbH aus Sonthofen vergeben.

 

FG Architekten als Generalplaner erarbeiteten folgende Architekten- und Ingenieurleistungen:

-                      Objektplanung Gebäude (Architektur)

-                      Brandschutzleistungen

-                      Tragwerksplanung

-                      Technische Gebäudeausrüstung

 

Im Rahmen der Objektplanung Gebäude stehen zuerst die Vorarbeiten (Errichtung eines „Tisches“ inkl. Erd- und Rohbauarbeiten) für die Platzierung der Moduleinheiten an.

 

Nachfolgend geht es um die Vergabe der Erdbauarbeiten, Spezialtiefbau und Rohbau.

 

Am 13.05.2026 erfolgte eine europaweite offene Ausschreibung über die Zentrale Vergabestelle des Ostalbkreises. Hierdurch wurde gewährleistet, dass sich für diese Baumaßnahme spezialisierte Firmen bewerben können (z. B. Mikrobohrpfähle einbringen). Die Ausführung der Arbeiten ist für September 2026 bis Dezember 2026 geplant, so dass zu Beginn des Jahres 2027 mit der Aufstellung der OP-Module begonnen werden kann.

 

Submission war am 15.06.2026 und es gingen sechs Angebote ein. Die Angebote wurden durch FG Architekten GmbH aus Sonthofen inhaltlich und fachtechnisch geprüft. Die Gebote sind richtig und vollständig. Die Ausschreibungskriterien sind somit erfüllt. Im Rahmen der Ausschreibung wurden auch qualitative Anforderungen formuliert, so dass das wirtschaftlichste Angebot vergeben werden kann.

 

Per Schreiben vom 14.07.2026 wurde die Aufhebung des Angebotes durch Bieter 1 erklärt, der das wirtschaftlichste Angebot eingereicht hat. Die Rechtmäßigkeit wurde überprüft. Bieter 2 ist in der Region ansässig und gleichermaßen für die Ausführung der Rohbau-Arbeiten geeignet. Somit wird Bieter 2 zur Vergabe empfohlen.

 

Aus Gründen der Geheimhaltungsverpflichtung bei Vergabeverfahren nach VOB/A muss auf die Nennung der Namen und Angebotspreise der Bieter verzichtet werden. Das Angebot von Bieter 2 liegt um -43,94 % unter den Plankosten und wird zur Vergabe empfohlen.

 

 

     


Finanzierung und Folgekosten

 

Die Erweiterung der OP-Module ist Teil der Gesamtmaßnahme „Übergangskonzept Zentral-OP, IMC und Funktionsbereiche“.

 

Die Gesamtmaßnahme ist mit 27,09 Mio. € veranschlagt. Die Plankosten verteilen sich wie folgt auf die Teilmaßnahmen:

 

ZNA-Erweiterung:              2,79 Mio. €

Erweiterung Intensivstation mit IMC-Bereich:              2,10 Mio. €

OP-Module:              22,20 Mio. €

Gesamt:              27,09 Mio. €

 

Die Gesamtmaßnahme wurde in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 aufgenommen. Die konkreten Fördersummen werden im Juli verhandelt. Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat Fördergelder in Höhe von ca. 25 % für Umbauten im Bestand in Aussicht gestellt. Die Gesamtmaßnahme „Übergangskonzept Zentral-OP, IMC und Funktionsbereiche“ wären das rd. 6,772 Mio. €. Zusätzlich ergeben sich aus den Restrukturierungsmaßnahmen finanzielle Einsparungen im laufenden Betrieb.

 

Die verbleibenden Baukosten werden über einen Anteil des Ostalbkreises in Höhe von 7,169 Mio. € (in voller Höhe über Haushalte bis 2025 bereitgestellt) sowie Kreditaufnahmen in Höhe von insgesamt rd. 13,149 Mio. € in den Haushalten 2026 bis 2028 finanziert. Im Jahr 2026 ist eine Kreditaufnahme Höhe von 4 Mio. € eingeplant. Zins und Tilgung der Kreditaufnahme werden in den Folgejahren über den Ostalbkreis refinanziert.

 

Kreisanteil:              7,169 Mio. €

Geplanter Landesanteil:              6,772 Mio. €

Geplante Kreditaufnahme:              13,149 Mio. €

Gesamt:              27,090 Mio. €

 

Auf Basis des aktuellen Projektstands liegen für die Teilmaßnahmen folgende Kostenprognosen vor:

 HH-Plan V-Ist 

ZNA-Erweiterung:              2,79 Mio. €              3,80 Mio. €

Erweiterung Intensivstation mit IMC-Bereich:              2,10 Mio. €              2,10 Mio. €

OP-Module:              22,20 Mio. €              22,20 Mio. €

Gesamt:              27,09 Mio. €              28,10 Mio. €

     


Anlagen

 

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Sichtvermerke

 

gez. Rieß, Betriebsleiter

gez. Kurz, Dezernat II

gez. Dr. Bläse, Landrat