Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung
Der Kreistag nimmt die Abfallbilanz 2025 des Ostalbkreises zur Kenntnis.
Sachverhalt/BegründungDie beiliegende Abfallbilanz (Anlage 1) zeigt die angefallenen Abfallmengen des Jahres 2025 getrennt nach Abfallarten und gibt die jeweiligen Entsorgungswege an. Alle Abfälle, die keiner sonstigen Verwertung zugeführt werden konnten, wurden in den Müllverbrennungs-anlagen Würzburg und Ulm thermisch verwertet bzw. in der Gewerbeabfallaufbereitungs-anlage der GOA (GAA) aufbereitet.
Vergleicht man die Abfallmengen 2025 mit dem Vorjahr, so ist festzustellen, dass im Bereich Hausmüll eine Reduzierung der Mengen (-478 to.) und im Bereich Sperrmüll eine Erhöhung der Mengen (+759 to.) zu verzeichnen ist. Die Anzahl der Sperrmüllabholungen und des Eilservices blieben nahezu konstant. Die Selbstanlieferungen haben leicht zugenommen. Die in der Gewerbeabfallaufbereitungsanlage verarbeitete Menge befand sich nur leicht über dem Niveau des Vorjahres, da die neue Anlage erst im September 2025 in Betrieb genommen wurde.
Die angefallene Bioabfallmenge ging im Vergleich zum Vorjahr leicht um 428 to. zurück. Im Jahr 2025 wurde erstmalig für ein gesamtes Jahr mit den neuen Biotonnen die Bioabfälle gesammelt.
Im Bereich des Altpapiers sanken, nach der leichten Zunahme in 2024, die Mengen wieder und blieben mit 18.198 to. deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Aufgrund des Online-Handels hat die Menge an Kartonagen zugenommen, während infolge der zunehmenden Digitalisierung ein Rückgang des Papiers zu beobachten war. Die Anschlussquote der Haushalte an die „Blaue Tonne“ beträgt zwischenzeitlich rund 94 Prozent.
Im Bereich Verkaufsverpackungen ergab sich eine Senkung um 481 to.
Die Grünschnittmengen haben sich, nach der deutlichen Zunahme in 2024, um 2.282 to. auf 36.639 to. reduziert.
Im Bereich des Elektronik-Schrotts wurde ein leichter Anstieg der Menge um 49 to. verzeichnet. Die Zahl der Abholungen sank von 7.118 auf 6.146 deutlich, wohingegen die Selbstanlieferungen von 2.695 m³ auf 2.863 m³ angestiegen sind.
Die Menge an Problemstoffen stieg wiederum an und könnte auf ein besseres Trennverhalten der Bürgerinnen und Bürger hindeuten.
Nachdem die Bauprojekte, welche 2024 im Bereich Erdaushub und Bauschutt zu einer Erhöhung der Mengen geführt haben, nun abgeschlossen sind, reduzierten sich die Anlieferungen wieder. Der Rückgang könnte ebenfalls ein Indiz für den konjunkturellen Abschwung und die dadurch rückläufigen Bauprojekte sein.
Die Anzahl der Anfragen am Abfalltelefon sank wieder, blieb aber auf hohem Niveau.
Im Hinblick auf das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist in der Abfallbilanz 2025 die Quote für die Wiederverwendung und das Recycling von Siedlungsabfällen angegeben. Die Quoten für die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling sollen jeweils zum 1. Januar folgende Vorgaben erfüllen: ab 2020 von 50 Gewichts-%, ab 2025 von 55 Gewichts-%, ab 2030 von 60 Gewichts-% und ab 2035 von 65 Gewichts-%. Mit einer Quote von 62,0 % wurde im Jahr 2025 diese gesetzlich geforderte Quote deutlich übertroffen.
Die in Anlage 1 dargestellten Zahlen zeigen einen gesamthaften Überblick über die Abfallmengen im Jahr 2025.
Finanzierung und Folgekosten
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Anlagen
Anlage 1: Abfallbilanz des Ostalbkreises 2025
Sichtvermerke
gez. Bernhard, Geschäftsbereich gez. Kuhn, Geschäftsbereich gez. Kurz, Dezernat II gez. Dr. Bläse, Landrat
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