Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung
Kenntnisnahme.
Sachverhalt/Begründung
Betreut wird der Hospitalwald vom Forstdezernat des Landratsamtes Ostalbkreis durch das Forstrevier Neuler. Revierleitung Johannes Gugel.
Rückblick 2025 Der nunmehr dritte Sommer in Folge in Baden-Württemberg ohne nennenswertes Schadgeschehen durch Borkenkäferbefall oder größere Sturmereignisse sorgte im Herbst 2025 zum Anstieg des Holzpreises (Leitsortiment Fichte) auf ein Allzeithoch von 125 Euro/Kubikmeter. Auf diesem sehr guten Preisniveau wurde bis Weihnachten ein Großteil des jährlich geplanten Holzeinschlags auf den Markt gebracht. Insgesamt wurden im Jahr 2025 1.245 Kubikmeter Holz eingeschlagen. Wie im Vorjahr ist der Anteil an zufälliger Nutzung (ZN) durch Schadgeschehen mit 125 Kubikmetern oder 10 % des Gesamteinschlags überschaubar. Den Einnahmen aus dem Holzverkauf von ca. 100.000 Euro, stehen unterjährigen Aufwendungen aus dem laufenden Forstbetrieb von ca. 50.000 gegenüber, womit das Betriebsergebnis bei ca. 50.000 Euro liegt.
Neupflanzungen waren im Jahr 2025 nicht erforderlich bzw. wurden aus betrieblichen Gründen auf 2026 ff verschoben. Kultursicherung erfolgte auf einer Fläche von ca. 0,5 ha.
Ausblick 2026 Die Ausgangslage für 2026 ist gleichbleibend positiv. Der Holzpreis hat sich auf einem Niveau von ca. 125 Euro/Kubikmeter eingependelt. Bei moderatem Witterungsverlauf ist nicht mit einem Einbrechen des Holzmarktes zu rechnen, so dass Holzernte und Pflegearbeiten auch in der zweiten Jahreshälfte nach Plan vollzogen werden können und ein deutlich positives Betriebsergebnis in Aussicht gestellt werden kann.
Im Zuge des Waldumbaus ergeben sich Möglichkeiten, Ökopunkte bzw. ökologische Ausgleichsflächen zu generieren. Für derartige Maßnahmen sind weiterhin auch im Hospitalwald die Grundsteine gelegt, um bei Bedarf reagieren zu können. Forstbehörde und Stiftungsverwaltung stehen hierbei in engem Austausch.
Die Diskussion um die Klimaerwärmung und die damit verbundene Notwendigkeit die Wälder klimastabiler umzubauen greift in der Gesellschaft mehr und mehr Raum. Angebote für ehrenamtliches Engagement und Sponsoring häufen sich. In diesem Zusammenhang konnte über die Plattform „Deutschland Forstet Auf.“ ein regionales Unternehmen für ein Pflanzensponsoring im Hospitalwald gewonnen werden. Zur Umsetzung kommt es im Herbst 2026. Obwohl die aktuelle Situation recht komfortabel wirkt, gehört der Hospitalwald mit seinem Nadelholzanteil von ca. 70 % zu den Betrieben mit erhöhtem Schadrisiko im Zuge der Klimaerwärmung. In Hitzesommern und bei Extremwetterereignissen muss stets mit größeren Kalamitäten und den damit verbundenen steigenden Kosten für die Wiederbewaldung gerechnet werden. Bei gegebenen Rahmendbedingungen (Schadgeschehen und Holzmarkt) kann der Hospitalwald Ellwangen in den kommenden Jahren jedoch stabil und mit einem vergleichbaren Betriebsergebnis bewirtschaftet werden.
Finanzierung und Folgekosten
Keine. Anlagen
Sichtvermerke
gez. Gutknecht, Hospitalgeschäftsführung gez. Kurz, Dezernat II gez. Dr. Bläse, Landrat
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