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Antrag der Verwaltung
Der Kreistag nimmt den aktuellen Stand zur Verstetigung des Resilienzzentrums Ostalbkreis zur Kenntnis und stimmt dem Förderantrag „Resiliente Regionen – Verstetigung und Wissenstransfer“ zu.
Sachverhalt/Begründung
Mit der Verstetigung durch das aktuelle Förderprojekt sollen die im Projektverlauf des vergangenen Förderprojektes aufgebauten Strukturen und Prozesse dauerhaft in der Region verankert werden. Die im Förderantrag genannten Maßnahmen entsprechen den internen Planungsansätzen, die durch Herrn Landrat in den Haushalt eingebracht und bestätigt wurden. Dies umfasst insbesondere den fortlaufenden Betrieb des Resilienzzentrums als zentrale Ansprech- und Koordinierungsstelle, die Weiterführung und Ausweitung der Resilienzberatungsschulungen inkl. des systematischen Ausbaus eines regionalen Multiplikatorennetzwerks sowie das Angebot vielfältiger Informationsveranstaltungen. Gleichzeitig werden bislang ungenutzte Ressourcen in der Bevölkerung aktiviert und durch ein strukturiertes Netzwerk der Resilienzberatenden für die Krisenbewältigung nutzbar gemacht. Alle Maßnahmen fördern demokratisches Verantwortungsbewusstsein, die Vertrauensbildung der Bevölkerung, eine verlässliche Informationsvermittlung und wirkt der Verbreitung von Fehlinformationen entgegen. Auf diese Weise wird die Risiko- und Krisenvorsorge nachhaltig gestärkt und die Widerstandsfähigkeit der gesamten Region erhöht.
Mit einem gezielten Wissenstransfer sollen innerhalb des Förderzeitraumes die Inhalte und Strukturen der einzelnen Förderprojekte unter Leitung des Fördergebers überregional kommuniziert und zur Verfügung gestellt werden. Hierfür nimmt das Resilienzzentrum im Rahmen des Förderprojektes an mehreren „Transferwerkstätten“ (in Präsenz und/oder online) teil.
Der zeitliche Rahmen des Vorhabens erstreckt sich vom 01.01.2026 bis 31.12.2026. Die oben genannten Arbeitspakete fokussieren die Verstetigung der Governance, die Fortführung der Vernetzung sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung und den Wissenstransfer. Konkrete Schritte beinhalten den Erhalt der Geschäftsstelle, die Erweiterung der Website, die Teilnahme an relevanten Sitzungen, die Verstetigung bestehender Netzwerke sowie die Durchführung und Weiterentwicklungen der Resilienzberatungsschulungen sowie die Teilnahme an Informationsveranstaltungen. Finanzierung und Folgekosten
Der Ausgaben- und Finanzierungsplan sieht eine beantragte Bundesmittelförderung von 180.000 Euro für 2026 vor. Der Eigenanteil des Landkreises in Höhe von 20.000,00 € wird aus den laufenden Haushaltsmitteln getragen. Die Finanzierungsplanung berücksichtigt Reisekosten, Personalkosten (1,7 VZÄ befristet für den Förderzeitraum) sowie notwendige Sachkosten und Betriebsausgaben.
Vergleich: - Eigenanteil Förderung 20.000,00 € inkl. Personalkosten für 1,7 VZÄ befristet für den Förderzeitraum - eingereichter Haushaltsansatz 2026: 37.100,00 € ohne Personalkosten für die bestehenden 0,6 VZÄ
Anlagen
keine
Sichtvermerke
gez. Günther, Resilienzzentrum gez. Wagenblast, Dezernat VII gez. Kurz, Dezernat II gez. Dr. Bläse, Landrat |
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