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Vorlage - 216/2025  

 
 
Betreff: Übernahme einer Bürgschaft durch den Ostalbkreis für eine Kreditaufnahme der Infrastrukturgesellschaft des Ostalbkreises mbH (IGO) zur Finanzierung der Generalsanierung und Aufstockung der Gemeinschaftsunterkunft Ulmer Straße 117 in Aalen
Status:öffentlich  
Federführend:Geschäftsbereich Kämmerei   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Finanzen, Bildung und Digitalisierung Entscheidung
01.12.2025 
Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Bildung und Digitalisierung ungeändert beschlossen   

Antrag der Verwaltung

 

Der Ausschuss für Finanzen, Bildung und Digitalisierung beschließt,

 

a)      der Übernahme einer Bürgschaft durch den Landkreis in Höhe von 80 % (1.600.000 €) der durch die Geschäftsführung der Infrastrukturgesellschaft des Ostalbkreises mbH vorgesehenen Kreditaufnahme mit einem Gesamtvolumen von max. 2.000.000 € zuzustimmen,

 

b)      auf die Erhebung einer Bürgschaftsgebühr für o. g. Bürgschaft zu verzichten.

 

 

 

 

 


Sachverhalt/Begründung

 

Aufgrund vermehrter Zugangszahlen an Flüchtlingen im Zuge des Krieges gegen die Ukraine sowie dem Wegfall des bislang geltenden LEA-Privilegs ab 2026 wurde die Suche nach Möglichkeiten zur Steigerung der Unterbringungskapazität an kreiseigenen Gemeinschaftsunterkünften gestartet. Daher hat die IGO das Projekt Generalsanierung und Aufstockung der bereits bestehenden Gemeinschaftsunterkunft Ulmer Straße 117 in Aalen angestoßen.

 

Die Aufstockung des bestehenden Gebäudes über dem neueren Gebäudeteil wird als Holzbau nach GEG-Standard ausgeführt.
Im Rahmen der Bestandssanierung werden folgende Maßnahmen zur Erreichung des GEG-Standards durchgeführt:

-            Aufbringen WDVS an Fassade

-            Austausch Fenster

-            Anbringen Rollläden an Fenster (sommerlicher Wärmeschutz)

-            Dämmung bestehender Fußboden

-            Zusätzliche Dämmung des Dachbestandes

Die Heizwärme liefert eine Pelletheizung über ein Heizkörpernetz, während ein Pufferspeicher mit integrierter Frischwasserstation die hygienische Warmwasserbereitung sicherstellt.
Ergänzt wird das System durch eine PV-Anlage auf dem Dach zur Eigennutzung (überschüssiger Strom kann per Heizstab in den Pufferspeicher fließen) und dezentrale Be- und Entlüftungsgeräte in allen Sanitärräumen und Küchen.

 

Die Gesamtprojektkosten betragen rund 5,7 Mio. €. Zur Finanzierung der Maßnahme soll in 2025 eine erste Kreditrate in Höhe von 2,0 Mio. € aufgenommen werden. Mit einer Bürgschaft des Ostalbkreises in Höhe von 80 % des Kreditbetrages (1,6 Mio. €) wird die IGO mit den von der Bank als Voraussetzung für einen Kreditvertrag geforderten Sicherheiten ausgestattet.

 

 


Finanzierung und Folgekosten

 

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Anlagen

 

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Sichtvermerke

 

gez. Stocker, Geschäftsbereichsleiter

gez. Kurz, Dezernat II

gez. Dr. Bläse, Landrat