Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung:
Der Ostalbkreis gewährt dem Verein JuFuN e. V. anstelle des Zuschusses für eine/n Annerkennungspraktikant/in einen Personalkostenzuschuss in Höhe von 50 % für eine/n Mitarbeiter/in im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ).
Außerdem gewährt der Ostalbkreis einen Zuschuss in Höhe von 7,5 % der anfallenden Personalkosten im Rahmen eines vom Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge geförderten Integrationsprojektes.
Beide Zuschüsse (insgesamt maximal 9.405 €) werden aus dem bisherigen Haushaltsansatz für das Jahr 2004 unter der Haushaltsstelle 1.4780.718324 finanziert und unter der Voraussetzung gewährt, dass sich die Stadt Schwäbisch Gmünd in zumindest gleichem Umfang an den Aufwendungen beteiligt. Sachverhalt/Begründung:
Der JuFuN e. V. bzw. die vormalige Trägergemeinschaft bieten im Jugendtreff Hardt und im Familien- und Nachbarschaftszentrum Hardt in Schwäbisch Gmünd schon seit Jahren gemeinwesenorientierte Jugend- und Sozialarbeit an, hauptsächlich für Spätaussiedler und Ausländer. Aufgrund der Bevölkerungsstruktur bildet die Integrationsarbeit einen besonderen Schwerpunkt.
Der Ostalbkreis und die Stadt Schwäbisch Gmünd beteiligen sich je zur Hälfte an den Personalkosten für insgesamt 2,0 Stellen sowie eine Anerkennungspraktikantenstelle.
Mit Schreiben vom 13.02.2004 beantragt der Vorsitzende des Vereins, Herr Hans-Josef Miller, den Zuschuss für die Anerkennungspraktikantenstelle umzuwidmen und zwar in einen Zuschuss für eine Praktikanten- bzw. FSJ-Stelle und zusätzlich in einen Zuschuss zu den Personalkosten, die im Rahmen des vom Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFl) in Nürnberg geförderten Projektes “Dort wo wir leben, wird sich was bewegen” als Eigenanteil des Trägers entstehen.
Das BAFl fördert Maßnahmen zur gesellschaftlichen Integration von Spätaussiedlern und Ausländern im Wohnumfeld bis zu 3 Jahren. Das Konzept zielt auf
- präventive Arbeit mit Jugendlichen, - Entschärfung sozialer Konflikte, - Akzeptanzsteigerung bei der einheimischen Bevölkerung, - Verbesserung der Kontakte zwischen Aussiedlern, Ausländern und Einheimischen, - Heranführung an soziale Einrichtungen, - Weiterentwicklung der Integrationsinstrumente durch Modellprojekte, - Vernetzung der Aktivitäten mit anderen Bundesprogrammen und denen der Länder.
Um diese Ziele zu erreichen werden nach Maßgabe der Fördergrundsätze insbesondere gemeinwesenorientierte/wohnumfeldbezogene Projekte zur Eingliederung in die örtliche Gemeinschaft gefördert.
Diese Ziele will der JuFuN e. V. - in Kooperation mit der Diakonischen Bezirksstelle Schwäbisch Gmünd und IN VIA Kath. Mädchensozialarbeit Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V., die in der Gmünder Oststadt ebenfalls mit Spätaussiedlern arbeiten - in seinem Projekt mit verschiedenen Modulen umsetzen.
Für dieses Projekt sind beim JuFuN e. V. drei Fachkräfte im Stellenumfang von insgesamt 125 % beschäftigt. Vom Träger ist eine finanzielle Eigenbeteiligung an den Personalkosten in Höhe von 15 % zu erbringen, was einem Betrag von 9.210 € entspricht. Dieser Betrag soll je zur Hälfte von der Stadt Schwäbisch Gmünd und vom Ostalbkreis übernommen werden. Auf den Ostalbkreis entfallen somit 4.605 €.
Zusammen mit dem Zuschuss für die FSJ-Stelle in Höhe von 3.300 € beträgt der Gesamtzuschussbedarf 7.905 €.
Die Landkreisverwaltung sieht in der Arbeit des Familien- und Nachbarschaftszentrums und des Jugendtreffs Hardt eine wertvolle und notwendige Hilfe für die Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Kulturkreise dieses Stadtteils von Schwäbisch Gmünd. Insbesondere die Integrationsbemühungen sollten unter den gegebenen Umständen einen besonderen Stellenwert einnehmen. Dieses Anliegen fördert auch der Bund im Rahmen von Integrationsprojekten.
Das Projekt “Dort wo wir leben, wird sich was bewegen” betrachtet die Landkreisverwaltung als sinnvolle Ergänzung des bisherigen Angebots. Mit geringerer finanzieller Beteiligung des Ostalbkreises als für eine Annerkennungspraktikantenstelle vorgesehen kann der JuFuN e. V. mit Fördermitteln des Bundes 1,25 Fachkräfte gezielt für das beschriebene Projekt einsetzen.
Der Zuschuss des Ostalbkreises für eine/n Annerkennungspraktikant/in im Jugendtreff Hardt ist im Jahr 2004 mit 9.405 € veranschlagt. Der beantragte Zuschuss in Höhe von 7.905 € liegt somit unter dem Haushaltsansatz. Finanzierung und Folgekosten:
Die erforderlichen Haushaltsmittel sind unter der Haushaltsstelle 1.4780.718324 eingestellt. Anlagen:
Antrag vom 13.02.2004
Sichtvermerke:
Fachdezernat __________________________________________________ Joklitschke Rettenmaier
Hauptamt __________________________________________________ Wolf
Kämmerei __________________________________________________ Hubel
Landrat __________________________________________________ Pavel |
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