Bürgerinformationssystem

Vorlage - 090/2025  

 
 
Betreff: Abfallbilanz des Ostalbkreises 2024
Status:öffentlich  
Federführend:Geschäftsbereich Kämmerei Beteiligt:GOA
Beratungsfolge:
Kreistag Kenntnisnahme
24.06.2025 
Sitzung des Kreistags zur Kenntnis genommen   
Anlagen:
Anlage 1: Abfallbilanz des Ostalbkreises 2024

Antrag der Verwaltung

 

Der Kreistag nimmt die Abfallbilanz 2024 des Ostalbkreises zur Kenntnis.

 

 

 


Sachverhalt/Begründung

 

Die beiliegende Abfallbilanz (Anlage 1) zeigt die angefallenen Abfallmengen des Jahres 2024 getrennt nach Abfallarten und gibt die jeweiligen Entsorgungswege an. Alle Abfälle, die keiner sonstigen Verwertung zugeführt werden konnten, wurden in den Müllverbrennungs-anlagen Würzburg und Ulm thermisch verwertet bzw. in der Gewerbeabfallaufbereitungs-anlage der GOA (GAA) aufbereitet.

 

Vergleicht man die Abfallmengen 2024 mit dem Vorjahr, so ist festzustellen, dass sowohl beim Hausmüll (+844 to.) wie auch beim Sperrmüll (+474 to.) eine Zunahme der Abfallmenge zu verzeichnen ist. Dies spiegelte sich auch in der Anzahl der Sperrmüllabholungen und Selbstanlieferungen wider. Nachdem die Reparaturen in der GAA 2024, aufgrund des Brandschadens 2022, beendet waren, konnte dort wieder mehr hoheitlicher Sperrmüll aufbereitet werden.

 

Die angefallene Bioabfallmenge hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 418 to. wieder etwas erhöht.

 

Im Bereich des Altpapiers wurde erstmals, nach der Verringerung in den Vorjahren, ein leichtes Plus um 16 to. festgestellt. Zwischenzeitlich beträgt die Anschlussquote der Haushalte an die „Blaue Tonne“ rund 90 Prozent.

 

Im Bereich Verkaufsverpackungen ergab sich eine geringfügige Erhöhung um 183 to.

 

Die Grünschnittmengen haben sich um 5.647 to. auf 38.921 to. im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich erhöht. Hier machte sich vor allem die wachstumsfördernde Witterung bemerkbar.

 

Im Bereich des Elektronik-Schrotts konnte ein Anstieg der Menge um 640 to. verzeichnet werden. Sowohl die Selbstanlieferungen als auch die Abholungen stiegen entsprechend an.

 

Der Anstieg der Mengen in nahezu allen Fraktionen lässt sich nicht begründen bzw. auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen.

 

Im Bereich Erdaushub und Bauschutt fand ein Anstieg der Mengen um 7.484 to. statt. Dieser resultiert aus mehreren kleineren Bauprojekten (z.B. Creative Hall Assisted Living mit Studierendenhaus Schwäbisch Gmünd, Sonnenhügel Schwäbisch Gmünd).

 

Die Anzahl der Anfragen am Abfalltelefon stieg durch die Einführung der Biobeuteltonne deutlich an.

 

Im Hinblick auf das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist in der Abfallbilanz 2024 die Quote für die Wiederverwendung und das Recycling von Siedlungsabfällen angegeben. Die Quoten für die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling sollen jeweils zum 1. Januar folgende Vorgaben erfüllen: ab 2020 von 50 Gewichts-%, ab 2025 von 55 Gewichts-%, ab 2030 von 60 Gewichts-% und ab 2035 von 65 Gewichts-%. Mit einer Quote von 59,8 % wurde im Jahr 2024 diese gesetzlich geforderte Quote übertroffen.


Die in Anlage 1 dargestellten Zahlen zeigen einen gesamthaften Überblick über die Abfallmengen im Jahr 2024.

 


Finanzierung und Folgekosten

 

-

 

 


Anlagen

 

Anlage 1: Abfallbilanz des Ostalbkreises 2024

 

 

 

 

Sichtvermerke

 

gez. Bernhard, Geschäftsbereich

gez. ppa. Kuhn, GOA mbH

gez. Kurz, Dezernat II

gez. Dr. Bläse, Landrat  

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage 1: Abfallbilanz des Ostalbkreises 2024 (377 KB)