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Vorlage - 417/03  

 
 
Betreff: Jugendhilfebedarf und sozialstruktureller Wandel im Ostalbkreis - Bericht von Dr. Ulrich Bürger, Landesjugendamt
Status:öffentlich  
Federführend:D e z e r n a t V   
Beratungsfolge:
Sozialausschuss / Jugendhilfeausschuss Entscheidung
 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung Sozialausschuss / Jugendhilfeausschuss      

Antrag der Verwaltung:

 

Kenntnisnahme


Sachverhalt/Begründung:

 

Vor dem Hintergrund permanent steigender Aufwendungen für die Jugendhilfe, und dabei insbesondere bei den Hilfen zur Erziehung, der schwierigen Lage der kommunalen Haushalte sowie der zum Teil sehr unterschiedlichen Fallzahlenentwicklung in den verschiedenen Stadt- und Landkreisen hat der Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern in den Jahren 1996 und 1997 eine umfangreiche “Untersuchung der unterschiedlichen Inanspruchnahme vollstationärer Heimerziehung im Verbandsgebiet” - die sog. “Eckwertuntersuchung” - durchgeführt. Diese Untersuchung erbrachte in ihren Ergebnissen eine Vielzahl an Befunden und Erkenntnissen über das facettenreiche Bedingungsgefüge zur unterschiedlichen Inanspruchnahme von Jugendhilfeleistungen in den Kreisen.

 

Im März 1998 beauftragte der Landesjugendhilfeausschuss die Verwaltung des Landesjugendamtes, anknüpfend an dieses Projekt das Konzept einer regelmäßigen integrierten Sozial- und Jugendhilfeberichterstattung für das Verbandsgebiet zu erarbeiten. Die wesentliche Zielsetzung eines solchen Vorhabens wurde darin gesehen, zukünftig über ein auf Dauer angelegtes Beobachtungs- und Berichtskonzept zu verfügen, das die Entwicklungen in der Inanspruchnahme insbesondere von Leistungen der Hilfen zur Erziehung im Verbandsgebiet insgesamt und in kreisspezifischer Perspektive aufbereitet, und die dabei erkennbare Veränderungsdynamik in eine Gesamtschau mit dem Wandel sozialstruktureller Bedingungen stellt. Damit wollte der Landesjugendhilfeausschuss darauf hinwirken, dass ihm und den Kreisen eine zeitnahe und zuverlässige Datengrundlage zur Einschätzung wesentlicher Entwicklungen im Jugendhilfebereich, der Veränderungen von Lebenslagen und im Blick auf vergleichende Standortbestimmungen zur Verfügung steht.

 

Den ersten “Bericht zur Entwicklung von Jugendhilfebedarf und sozialstrukturellem Wandel in Württemberg-Hohenzollern in den Jahren 1994 bis 1999” hat der Landesjugendhilfeausschuss im Juni 2002 zur Kenntnis genommen. Zukünftig soll dieser Bericht in einem 3-Jahres-Zyklus fortgeschrieben werden.

 

Wie schon nach der Eckwertuntersuchung bietet das Landesjugendamt auch für den jetzt vorliegenden Bericht den Transfer der Ergebnisse als Dienstleistung für alle Kreise an. Herr Dr. Bürger wird die Ergebnisse - bezogen auf den Ostalbkreis und aktualisiert um die Daten bis zum Stichtag 31.12.2002 - in der Sitzung vorstellen.

 

 


Finanzierungen und Folgekosten:

 

entfällt

Anlagen:

Anlage:

 

Broschüre:

“Zur Entwicklung von Jugendhilfebedarf und sozialstrukturellem Wandel - Zusammenfassung zentraler Ergebnisse des Berichtes zum Zeitraum 1994 bis 1999”

 

 

Sichtvermerke:

 

Fachdezernat  __________________________________________________

   Joklitschke     Rettenmaier

 

Hauptamt  __________________________________________________

   Wolf

 

Kämmerei  __________________________________________________

   Hubel

 

Landrat  __________________________________________________

   Pavel