Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung:
Kenntnisnahme Sachverhalt/Begründung:
Seit längerem wird die Frage der Führung des Autobahnzubringerverkehrs von der B 19 zu A 7 öffentlich diskutiert. Im Zusammenhang mit einer Machbarkeitsstudie über die Herstellung eines zusätzlichen Fahrstreifens („Kriechspur“) im Zuge der L 1084 bei Aalen-Unterkochen wurden auch Forderungen nach Untersuchungen von Alternativen erhoben. Auf Anregung der Landräte des Ostalbkreises und des Landkreises Heidenheim sowie der (Ober-)Bürgermeister der Städte Aalen, Heidenheim, Oberkochen und der Gemeinde Königsbronn hat das Regierungspräsidium Stuttgart deshalb im November 2001 eine regionale gesamträumliche Verkehrsuntersuchung bei der Ingenieurgesellschaft mbH Dr. Brenner + Münnich, Aalen/Stuttgart in Auftrag gegeben. Ziel war es,. eine objektive und quantitative Bewertungs- und Entscheidungsgrundlage zu erhalten. Der Ostalbkreis und der Landkreis Heidenheim haben sich an den Kosten der Untersuchung mit 50 % beteiligt.
In der Untersuchung wurde zunächst- ausgehend von einer umfassenden Analyse des Verkehrsaufkommens - die derzeitige Situation des motorisierten Individualverkehrs unter besonderer Beachtung des Autobahnzubringerverkehrs beschrieben. Die künftig zu erwartende Verkehrsentwicklung wurde auf einen Prognosehorizont bis zum Jahr 2015 ausgerichtet. Dieser Prognosehorizont entspricht auch dem des Bundesverkehrswegeplans.
Detailliert untersucht wurden in einem ersten Schritt die verkehrlichen Wirkungen von folgenden Alternativen:
Im Zusammenhang mit der untersuchten Anschlussstelle „Rotensohl“ wurden auch die Wirkungen eines in Planungsüberlegungen befindlichen Gewerbegebietes berücksichtigt.
Die der Untersuchung zugrunde gelegten Verkehrserhebungen wurden im Frühjahr 2002 durchgeführt, wobei besonderes Augenmerk auf den Verkehr von und zur A 7 gelegt wurde.
Zusammenfassend wurde von der Ingenieurgesellschaft mbH Dr. Brenner + Münnich folgendes Ergebnis ermittelt:
Das Land Baden-Württemberg hat im Zuge des Verfahrens zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen neben dem Neubau einer 2-streifigen Bundesstraße alternativ den Ausbau der bestehenden L 1084 von 2 auf 3 Fahrstreifen zur Bewertung angemeldet. Im aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans, der von Minister Dr. Manfred Stolpe am 20. März 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist die Führung des Autobahnzubringers allerdings nicht berücksichtigt.
In einem weiteren Schritt hat die Ingenieurgesellschaft mbH Dr. Brenner + Münnich auf Wunsch des Ostalbkreises über den ursprünglichen Auftrag hinaus drei weitere Alternativen untersucht:
Auch hier kommen die Gutachter zu dem Ergebnis, dass mit keiner der genannten Varianten die in der Region verfolgten verkehrlichen Ziele erreicht werden können.
Weitere Details, insbesondere Angaben zu Methodik und Verkehrsmengen sind der Anlage „Presse-Information: Regionale Verkehrsuntersuchung zur Führung des Verkehrs von/zur BAB 7 im Raum Ostwürttemberg“ der Ingenieurgesellschaft mbH Dr. Brenner + Münnich zu entnehmen. Finanzierungen und Folgekosten:
--- Anlagen:
Presse-Information: Regionale Verkehrsuntersuchung zur Führung des Verkehrs von/zur BAB 7 im Raum Ostwürttemberg
Sichtvermerke:
Fachamt __________________________________________________ Dietterle
Hauptamt __________________________________________________ Wolf
Kämmerei __________________________________________________ Hubel
Landrat __________________________________________________ Pavel |
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