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Vorlage - 099/2017  

 
 
Betreff: Bericht zur Arbeitsmarktkonferenz am 29. Mai 2017
Status:öffentlich  
Federführend:Jobcenter Ostalbkreis Beteiligt:D e z e r n a t V
Beratungsfolge:
Ausschuss für Arbeit und Grundsicherung Kenntnisnahme
04.07.2017 
Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Grundsicherung zur Kenntnis genommen   

Antrag der Verwaltung

 

Kenntnisnahme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sachverhalt/Begründung

 

Am 29. Mai 2017 fand erstmalig eine Arbeitsmarktkonferenz im Landratsamt statt. Die Veranstaltung rund um die zukünftige Arbeitswelt im Ostalbkreis erfuhr eine gute Resonanz. Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verbänden, Kirchen, sozialen Einrichtungen und Verwaltung nahmen teil und brachten sich engagiert ein.

 

Nach der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Landrat Pavel, machte Herr Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung IAB, den fachlichen Auftakt. Er präsentierte interessante Fakten und Forschungsergebnisse zum Arbeitsmarkt der Zukunft sowie den Entwicklungen und Anforderungen im Ostalbkreis.

 

Ihm folgte ein Impulsreferat von Dr. Jochen Kress, Mitglied der Geschäftsführung der Mapal Dr. Kress KG und Dr. Florian Mezger, Leiter Key Recruiting & Strategic Workforce Planning, Carl Zeiss AG zum Thema „Wie Bits und Bytes die Arbeitswelt verändern - Anforderungen und Qualifikationsprofile im Wandel“.

 

Den Abschluss der Vortragsrunde übernahm Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen mit seinem Referat „Digitalisierung verändert die Arbeitswelt!“.

 

Im Anschluss wurden aktuelle Themen zum Arbeitsmarkt in 4 Foren erarbeitet. Die Diskussionen wurden von Moderatoren und Experten anhand von Leitfragen geführt, um möglichst konkrete und umsetzbare Ergebnisse für den Ostalbkreis zu erhalten.

 

Im Forum 1 befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Qualifikationen der Zukunft. Anhand von Leitfragen wurde das Thema diskutiert und Handlungsansätze entwickelt, wie im Ostalbkreis diesen Herausforderungen begegnet werden kann.

 

Im Forum 2 beschäftigten sich die Beteiligten mit der Personengruppe der über 50-Jährigen. Hier stand vor allem die Frage im Raum, wie es in Zeiten von Digitalisierung und demographischem Wandel gelingen kann, über 50-Jährige in Beschäftigung zu halten und zu bringen.

 

Im Forum 3 wurden erfolgreiche Initiativen für Langzeitarbeitslose vorgestellt. In der anschließenden Diskussion ging es um Ansätze, Menschen auch nach langjähriger Beschäftigungslosigkeit wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

 

Im Forum 4 drehte sich alles um Lösungsansätze für Menschen, die aufgrund vielfältiger Probleme und Hemmnisse nicht oder nicht mehr am ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Es wurden Projekte zur gesellschaftlichen Teilhabe vorgestellt und diskutiert. Bei den erarbeiteten Empfehlungen standen die Entwicklung neuer Beschäftigungsangebote und die Heranführung an diese Angebote im Vordergrund.

 

In der abschließenden Podiumsdiskussion wurden die besonderen Aspekte der Vorträge und Foren aus den verschiedenen Blickwinkeln der Podiumsteilnehmer bewertet.

 

Als Resümee der Arbeitsmarktkonferenz stellte Landrat Pavel die aus seiner Sicht besonders wichtigen Herausforderungen für den Ostalbkreis dar:

 

  • Bildung muss noch stärker am Thema Digitalisierung ausgerichtet werden. Insbesondere für den Facharbeiterbereich sollten noch mehr Angebote an den beruflichen Schulen in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handwerksbetrieben plaziert werden.

 

  • Für Menschen, die der erste Arbeitsmarkt nicht oder nicht mehr aufnimmt, wird ein Sozialer Arbeitsmarkt benötigt.

 

  • Auch aus Sicht der Wirtschaft ist eine geregelte Zuwanderung unabdingbar. Eine entsprechende politische Positionierung sollte überlegt werden.

 

Die Dokumentation der Ergebnisse wird in der Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Grundsicherung am 4. Juli 2017 präsentiert. Die Veröffentlichung erfolgt auch in Kürze auf der Homepage des Ostalbkreises.

 


Finanzierung und Folgekosten

 

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Anlagen

 

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Sichtvermerke

 

Geschäftsbereichsleiter

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Koch

 

 

Sozialdezernent      

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Rettenmaier

 

 

Dezernat II

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Kurz

 

 

Landrat

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Pavel