Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung
Der Jahreszuschuss des Ostalbkreises an den Kreisjugendring Ostalb e. V. zur Förderung der außerschulischen Jugendarbeit wird ab 2017 auf 120.000 € erhöht.
Sachverhalt/Begründung:
Die Jugendfreizeitstätte Zimmerbergmühle des Kreisjugendrings Ostalb e. V. wurde ab 1968 in mehreren Etappen bis zu ihrer heutigen Form erbaut. Die letzte große Umbaumaßnahme fand im Jahr 2003 statt. Ursprünglich war die Zimmerbergmühle nur als Infrastrukturgebäude für die weithin bekannten Sommerzeltlager gedacht. Seit dem Bau des Schlaftraktes und des Aufenthaltsraumes im Jahr 1977 wird sie ganzjährig auch als Schulungs- und Seminarhaus genutzt.
Seit Jahrzehnten ist die Zimmerbergmühle Standort des größten Sommerzeltlagers in ganz Nordwürttemberg. Jedes Jahr verbringen dort rund 400 Kinder einen Teil ihrer Sommerferien. Auch für Schulen, Kindergärten und vor allem für Vereine und Verbände ist die Zimmerbergmühle ein beliebtes Ziel und Domizil für Ausflüge, Schulungen, Seminare und Freizeiten. Durchschnittlich werden dort im Jahresverlauf ca. 400 Ehrenamtliche „fit gemacht“ für ihr Engagement in der Jugendarbeit. Hinzu kommen Schulklassen, Kindergärten und Freizeitangebote der Vereine und Verbände mit weiteren ca. 200 Teilnehmern jährlich.
Seit langem plant der Kreisjugendring Ostalb e. V. eine Erweiterung der Seminarraumkapazitäten in der Zimmerbergmühle. Zwar konnten 2003 die Lagerkapazitäten durch das neu geschaffene Dachgeschoss deutlich verbessert werden. Der bereits damals ins Auge gefasste zweite Seminarraum konnte jedoch aus Kostengründen nicht realisiert werden.
Im Winterhalbjahr 2016/2017 soll dieses Projekt nun verwirklicht werden. Neben der Schaffung des zweiten Seminarraumes sollen 2 bestehende kleinere Räume mit eigenen Nasszellen ausgestattet und auf diese Weise als Referentenzimmer nutzbar gemacht werden. Daneben soll die von der Lebensmittelüberwachung geforderte gesonderte Toilette für das Küchenpersonal geschaffen werden.
Bislang dient der einzige Gruppen- bzw. Seminarraum auch als Speiseraum und hat damit eine Doppelfunktion. Vor den Mahlzeiten müssen jeweils Aufräum- bzw. Umbauaktionen stattfinden, die Zeit und Aufwand erfordern.
Bei vielen Seminaren ist es wichtig, in Gruppen und Kleingruppen arbeiten zu können. Dies ist auf Grund der räumlichen Situation bisher nicht möglich und somit für Interessenten nicht selten ein Ausschlusskriterium.
Die Verantwortlichen des Kreisjugendrings sehen in den geplanten Maßnahmen die Voraussetzungen für die Zukunftssicherung der Jugendfreizeitstätte Zimmerbergmühle. Wenn das Haus den Bedürfnissen einer zeitgemäßen Jugendarbeit gerecht werden soll, dann muss diese Standardverbesserung umgesetzt werden.
Die Kosten für die Umbaumaßnahmen wurden von einem Architekturbüro auf insgesamt 120.000 € geschätzt. Die Schaffung des zweiten Seminarraumes wird Kosten von ca. 90.000 € verursachen. Der Ausbau von zwei bestehenden Schlafräumen zu Referentenzimmern, einschließlich des Einbaus von Toiletten und Nasszellen, wird mit einem Kostenaufwand von ca. 30.000 € kalkuliert.
Zur Finanzierung plant der Kreisjugendring Ostalb e. V. seine Rücklagen aus einem früheren Jugendfonds (50.000 €) aufzulösen. Die restlichen 70.000 € sollen über ein Darlehen der Kreissparkasse mit einer Laufzeit von 10 Jahren finanziert werden.
Im Hinblick auf die Rückzahlung dieses Darlehens beantragt der Kreisjugendring das bestehende Zuschussbudget ab 2017 um jährlich 5.000 € auf dann 120.000 € zu erhöhen.
Finanzierung und Folgekosten
Für das Jahr 2017 werden 120.000,00 € zur Förderung der außerschulischen Jugendarbeit im Haushalt eingestellt.
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