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Vorlage - 168/2014  

 
 
Betreff: Bericht über die Schüleranmeldezahlen für das Schuljahr 2014/2015 im Vollzeitbereich und über die Lehrerversorgung an den Beruflichen Schulen im Ostalbkreis
Status:öffentlich  
Federführend:Geschäftsbereich Schulen und Bildung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bildung und Finanzen Kenntnisnahme
07.10.2014 
Sitzung des Ausschusses für Bildung und Finanzen zur Kenntnis genommen   
Anlagen:
Schülerentwicklung im Teilzeit- und Vollzeitbereich im Ostalbkreis_2014
Lehrerversorgung_2014Tabelle Sept 2014

Antrag der Verwaltung

 

Kenntnisnahme.

Sachverhalt/Begründung

Sachverhalt/Begründung

 

1.              Ausgangslage:

 

              Als Fortführung der 2006 begonnenen Information über die Entwicklung der Schülerzahlen im Vollzeit- und Teilzeitbereich an den Beruflichen Schulen im Ostalbkreis wird auch 2014 diese Sitzungsvorlage dem Ausschuss für Bildung und Finanzen zur Kenntnis gegeben.

2.              Schülerzahlen:

 

              Die Schülerentwicklung im Teilzeit- und Vollzeitbereich hat sich vom Jahr 2000 an wie folgt entwickelt:

 

Jahr

Teilzeit

Vollzeit

Insgesamt

2000

7.014

4.130

11.144

2001

7.034

4.253

11.287

2002

6.796

4.393

11.189

2003

6.595

4.611

11.206

2004

6.473

4.702

11.175

2005

6.443

4.829

11.272

2006

6.402

4.896

11.298

2007

6.625

4.992

11.617

2008

6.922

4.840

11.762

2009

7.046

4.884

11.930

2010

6.854

4.773

11.627

2011

6.568

4.545

11.113

2012

6.459

4.510

10.969

2013

6.529

4.707

11.236

vorläufige Zahlen 2014

6.211

4.682

10.893

             

              Siehe hierzu auch die beigefügte Grafik.

 

              Nach mehreren Jahren des kontinuierlichen Anstiegs der Schülerzahlen im Teilzeitbereich musste im Jahr 2010 erstmals ein Rückgang in diesem Bereich verzeichnet werden. Dieser hat sich bis heute auf niedrigem Niveau fortgesetzt.

              In allen Bereichen der Wirtschaft wird aktuell auf einem hohen Niveau ausgebildet. Vermehrt haben die Betriebe Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. In Zusammenarbeit mit den Beruflichen Schulen und der Agentur für Arbeit Aalen führt der Ostalbkreis jährlich eine Ausbildungsplatzmesse in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd durch. Auch viele Städte und Gemeinden, allgemein bildende Schulen und Betriebe führen Veranstaltungen zur Berufsorientierung und zur Kontaktaufnahme mit den Ausbildungsbetrieben und den Beruflichen Schulen durch. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass sich die Schulabgänger rechtzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsangebote informieren können. Durch Schnupperpraktika wird den Schülern darüber hinaus die Möglichkeit gegeben, ihre Fähigkeiten und Neigungen auszuloten.

              Die Beruflichen Schulen des Ostalbkreises haben wiederum flexibel auf die veränderte Situation reagiert und neue Ausbildungsgänge eingerichtet. So wurde an der Technischen Schule Aalen und an der Justus-von-Liebig-Schule Aalen ein neuer einjähriger, vollschulischer Bildungsgang im Übergangsbereich der Beruflichen Schulen mit der Bezeichnung AV dual (duale Ausbildungsvorbereitung) als Schulversuch eingerichtet. Zielgruppe von AV dual sind Jugendliche, die im Anschluss an die allgemeine Schulpflicht noch Förderbedarf haben, um eine Ausbildung beginnen zu können. AV dual soll im Wesentlichen die bisherigen Bildungsgänge VAB bzw. BVJ und BEJ ersetzen.

              AV dual zeichnet sich durch ein neues pädagogisches Konzept und eine intensivierte Durchführung von Betriebspraktika aus, bei dem eine bestmögliche individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler dazu beitragen soll, den schnellen Übergang in eine duale Ausbildung zu gewährleisten. Ein Übergang von AV dual in eine betriebliche Ausbildung ist jederzeit möglich.

              Folgende neue Ausbildungsgänge wurden eingerichtet bzw. Änderungen vorgenommen:

              Technische Schule Aalen                            AV dual (Arbeitsvorbereitung dual)

 

              Justus-von-Liebig-Schule Aalen                            Berufsoberschule, Fachrichtung Sozialwesen

                                          (Sozialoberschule)

                                          AV dual (Arbeitsvorbereitung dual)

 

              Agnes-von-Hohenstaufen Schule                            1-jähriges Berufskolleg Profil Gesundheit und

              Schwäbisch Gmünd                            Pflege II

                                          1-jährige Berufsfachschule für Altenpflegehilfe

                                          (in Teilzeitform)

 

              Kaufmännische Schule                            2-jähriges Berufskolleg Fremdsprachen

              Schwäbisch Gmünd

 

              Die Schülerzahlen im Vollzeitbereich sind im Vergleich zum Vorjahr minimal um 25 Schüler auf 4.682 Schüler zurückgegangen. Damit liegen sie mit 310 Schülern unter dem Spitzenwert von 2007 mit 4.992 Vollzeitschülern.

              Die Eingangsklassen der Beruflichen Gymnasien im Ostalbkreis sind auch in diesem Schuljahr wieder gut belegt. Nach Aussage der Schulleitungen gibt es keine Warteliste mehr. Es hat sich erneut gezeigt, dass es im Bewerbungsverfahren für die Beruflichen Gymnasien wieder viele Mehrfachbewerber gab. Dies stellte sich in dem aufwendigen Vergabeverfahren, welches die Beruflichen Gymnasien des Ostalbkreises jedes Jahr durchführen, heraus. So werden bereits im März eines jeden Jahres die Halbjahreszeugnisse der Bewerber gesichtet, die Bewerbungen unter allen Beruflichen Gymnasien im Ostalbkreis nach den angegebenen Prioritäten abgestimmt und bei Vorliegen der Voraussetzungen eine vorläufige Zusage an die Bewerber heraus gegeben. Nach Vorlage der Abschlusszeugnisse findet Ende Juli eines jeden Jahres die finale Abstimmungsrunde der Beruflichen Gymnasien statt. Danach werden die endgültigen schriftlichen Zusagen an die Bewerber versandt.

Außerdem ist bedauerlich, dass viele „versorgte“ Bewerber ihre noch laufenden Mehrfachbewerbungen nicht zurückziehen. Besonders bedauerlich ist, dass zahlreiche Schüler trotz Zusage zum Schulbeginn nicht kommen und sich auch nicht abmelden. An allen Schulstandorten sind noch Schüleraufnahmen in den Beruflichen Gymnasien möglich.

              Für das kommende Schuljahr plant das Regierungspräsidium Stuttgart in einer Modellregion, bestehend aus den Landkreisen Göppingen, Heidenheim und dem Ostalbkreis, die Schüleraufnahme in den Beruflichen Gymnasien EDV-gestützt durchzuführen. Das Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt damit, Doppelbewerbungen schneller zu erkennen und eine raschere Übersicht darüber zu bekommen wieviele gymnasiale Eingangsklassen gebildet werden müssen. Nähere Einzelheiten sind dem Ostalbkreis und den betroffenen Schulen allerdings noch nicht bekannt.

              Im aktuellen Schuljahr setzen sich die Schülerzahlen im Vollzeitbereich wie folgt zusammen:

 

Schule,

Vollzeitschüler

insgesamt

Gymnasium

vorl. Schüler-zahlen 2013

vorl. Schüler-zahlen

2014

weitere

schulische

Ausbildungen

vorl. Schüler-zahlen

2013

vorl. Schüler-zahlen

2014

Technische Schule

Aalen

Technisches

Gymnasium, Profil

- Gestaltungs- und

  Medientechnik:

- Informationstechnik

- Technik

- Technik und

  Management

- Mechatronik

 

 

 

85

69

21

74

 

35

 

 

 

82

60

0

71

 

50

 

VAB/AV dual

 

Einjährige

Berufsfachschule

 

Zweijährige

Berufsfachschulen

 

Zweijähriges

Berufskolleg

 

Einjähriges

Berufskolleg

 

Fachschulen

 

Technische

Oberschule

14

 

 

171

 

 

63

 

 

49

 

 

83

 

207

 

 

38

17

 

 

156

 

 

86

 

 

48

 

 

88

 

188

 

 

49

909   /   895

 

284

263

 

625

632

Kaufmännische

Schule Aalen

Wirtschaftsgymnasium, Profil:

- Wirtschaft

- Internationale Wirtschaft

 

 

240

28

 

 

233

50

 

Zweijährige

Berufsfachschule

 

Einjährige

Berufskollegs

 

Wirtschaftsoberschule

 

79

 

 

134

 

48

 

89

 

 

128

 

35

529   /   535

 

268

283

 

261

252

Justus-von-Liebig-

Schule Aalen

Biotechnologisches

Gymnasium

 

Ernährungswissen-schaftliches

Gymnasium

 

Sozialwissenschaft-

liches Gymnasium

 

74

 

 

 

76

 

 

166

 

76

 

 

 

67

 

 

154

Vollzeit Berufsschule

Agrarwirtschaft

 

KOOP1 (Kooperation

mit Hermann-Hesse-

Schule)

 

VAB-O

 

AV dual

 

BVE

 

Zweijährige

Berufsfachschulen

 

Einjähriges

Berufskolleg

 

Sozialoberschule

 

22

 

 

 

10

 

21

 

0

 

3

 

 

154

 

 

41

 

0

 

10

 

 

 

(17)

 

27

 

18

 

10

 

 

127

 

 

44

 

24

567   /   557

 

316

297

 

251

260

Summe Kreisberufsschulzentrum Aalen

868

843

 

1.137

1.144

 

 

Schule,

Vollzeitschüler

insgesamt

Gymnasium

vorl. Schüler-zahlen

2013

vorl. Schüler-zahlen

2014

weitere

schulische

Ausbildungen

vorl. Schüler-zahlen

2013

vorl. Schüler-zahlen

2014

Kreisberufsschul-

zentrum Ellwangen,

gewerbl. Bereich

Technisches

Gymnasium, Profil:

- Gestaltungs-

  und Medientechnik

- Technik

- Umwelttechnik

 

 

74

 

17

27

 

 

78

 

28

20

Einjährige

Berufsfachschule

 

Zweijährige

Berufsfachschule

 

Einjähriges

Berufskolleg

 

Zweijährige

Berufskollegs

 

86

 

57

 

 

 

25

 

 

144

 

96

 

44

 

 

 

29

 

 

160

430   /   455

 

118

126

 

312

329

Kreisberufsschul-

zentrum Ellwangen, kaufmännischer Bereich

 

 

 

Zweijährige

Berufsfachschule

 

Einjähriges

Berufskolleg

 

Einjähriges

Berufskolleg II

 

65

 

 

139

 

 

55

 

58

 

 

120

 

 

50

259   /   228

 

 

 

 

259

228

Kreisberufsschul-

zentrum Ellwangen,

hauswirtschaftlicher Bereich

 

 

 

VAB-O

 

VAB (Kooperation

mit Mittelhofschule)

 

BEJ

 

Zweijährige

Berufsfachschulen

 

Einjähriges

Berufskolleg

0

 

 

11

 

20

 

 

58

 

 

20

32

 

 

10

 

12

 

 

56

 

 

24

109   /   134

 

 

 

 

109

134

Summe Kreisberufsschulzentrum Ellwangen

118

126

 

680

691

 

 

Schule,

Vollzeitschüler

insgesamt

Gymnasium

vorl. Schüler-zahlen

2013

vorl. Schüler-zahlen

2014

weitere

schulische

Ausbildungen

vorl. Schüler-zahlen

2013

vorl. Schüler-zahlen 2014

Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd

Technisches

Gymnasium, Profil:

- Gestaltungs-

  und Medientechnik

- Informationstechnik

- Technik

- Technik und

  Management

- Mechatronik

 

 

80

 

65

22

94

 

52

 

 

80

 

73

71

 

 

71

VAB

 

BEJ

 

Einjährige

Berufsfachschulen

 

Zweijährige

Berufsfachschulen

 

Einjährige

Berufskollegs

 

Zweijähriges

Berufskolleg

 

Dreijähriges

Berufskolleg

 

Fachschulen

 

Berufsaufbauschule

9

 

9

 

 

83

 

 

101

 

 

71

 

 

51

 

 

47

 

50

 

23

12

 

10

 

 

73

 

 

88

 

 

51

 

 

53

 

 

48

 

45

 

15

757   /   690

 

313

295

 

444

395

Kaufmännische

Schule

Schwäbisch Gmünd

Wirtschaftsgymnasium, Profil:

- Wirtschaft

- Internationale Wirtschaft

 

 

312

60

 

 

281

82

Zweijährige

Berufsfachschule

 

Einjährige

Berufskollegs

 

Zweijähriges

Berufskolleg

174

 

 

 

128

 

 

0

137

 

 

 

127

 

 

29

674   /   656

 

372

363

 

302

293

Agnes-von-Hohenstaufen-Schule

Schwäbisch Gmünd

Ernährungswissen-schaftliches

Gymnasium

 

Sozialwissenschaft-

liches Gymnasium

 

Sozialwissenschaft-

liches Gymnasium

Profil: Gesundheit

 

 

132

 

 

93

 

 

 

29

 

 

118

 

 

118

 

 

 

53

VAB

 

BEJ

 

Zweijährige

Berufsfachschulen

 

Einjährige

Berufskollegs

6

 

6

 

 

125

 

 

93

8

 

8

 

 

122

 

 

105

484   /   532

 

254

289

 

230

243

Summe Kreisberufsschulzentrum

Schwäbisch Gmünd

 

939

 

947

 

 

976

 

931

 

 

              Von Seiten der Agentur für Arbeit Aalen wird mitgeteilt, dass in der Summe im Ostalbkreis in diesem Vermittlungsjahr 127 Ausbildungsplätze mehr (+ 4,8 %) zur Verfügung stehen und dass es derzeit noch ca. 595 nicht besetzte Ausbildungsstellen gibt. Dagegen sank die Zahl der Bewerber gegenüber dem Vorjahr um 178
(- 7,2 %). Daraus ergibt sich ein Verhältnis der gemeldeten Ausbildungsstellen zu gemeldeten Bewerbern von 1,1 : 1. Den 595 offenen Ausbildungsstellen stehen 254 Bewerber gegenüber (Verhältnis 2,3 : 1). Durch ein anhaltend hohes Angebot an Ausbildungsstellen und das Angebot der Arbeitsagentur an überbetrieblichen Ausbildungsplätzen und an Plätzen für die Einstiegsqualifizierung ist es in den letzten Wochen insgesamt gelungen die Zahl der nicht versorgten Bewerber deutlich zu verringern. Die Arbeitsagentur geht davon aus, dass bis zum Ende des Vermittlungsjahres das sehr gute Ergebnis des Vorjahres (11 nicht vermittelte Bewerber) wieder erreicht wird. Dies auch deshalb, da noch einige Bewerber durch die Agentur für Arbeit in Berufsqualifizierungsmaßnahmen vermittelt werden. Voraussichtlich werden rd. 250 offene Ausbildungsstellen nicht besetzt werden können. Dieses Ergebnis konnte auch dadurch erreicht werden, dass aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung weitere Ausbildungswillige in der letzten Phase vermittelt werden konnten. Ein endgültiges Ergebnis kann jedoch erst Ende Oktober vorgelegt werden.

              Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres, Anfang September, berichtet die IHK Ostwürttemberg, dass die bei ihr eingetragenen Ausbildungsverträge für den Bereich des Ostalbkreises um 71 (- 5,8 %) auf 1.149 zurückgegangen sind. Dies führt die IHK darauf zurück, dass bereits in den Vorjahren die IHK-Mitgliedsunternehmen auf Rekordniveau ausgebildet haben. Die Zahlen der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse im Jahr 2012 waren das zweitbeste Ergebnis der letzten 20 Jahre. Weitere Faktoren sind der demografische Wandel und der wachsende Trend der Jugendlichen hin zum Studium.

              Wie die Kreishandwerkerschaft Ostalb berichtet, sind für den Bereich des Ostalbkreises bei der Handwerkskammer Ulm insgesamt 511 neue Ausbildungsverträge eingegangen. Im vorangegangenen Ausbildungsjahr beliefen sich die neueingetragenen Ausbildungsverhältnisse zu diesem Zeitpunkt auf 508. Dies stellt eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr dar. Darüber hinaus ist nicht auszuschließen, dass zum Ende des Vermittlungsjahres, Ende September 2014, noch in geringem Umfang weitere Ausbildungsverhältnisse eingegangen werden.

3.              Lehrerversorgung:

              Zu Beginn des neuen Schuljahres führte die Verwaltung bei den Beruflichen Schulen des Ostalbkreises eine Umfrage bezüglich der Lehrerversorgung durch. Von den Schulen wurden die in der Anlage 2 aufgeführten Zahlen zur Lehrerversorgung mitgeteilt. Aus der Übersicht ergibt sich, dass aufgrund weiterer Stellenzuweisungen sich das Deputatedefizit im neuen Schuljahr, im Vergleich mit dem Vorjahr, verringert hat. Insgesamt fehlen noch rd. 9,3 Deputate (Vorjahr: 13,4 Deputate) an den Beruflichen Schulen des Ostalbkreises für eine vollständige Unterrichtsversorgung. Allgemein haben die Schulen immer noch Probleme geeignete Bewerber zu finden. Im Oberstufenbereich der beruflichen Gymnasien sind die Fächer Englisch, Mathematik und Physik schwer zu besetzen. In den anderen Bereichen der beruflichen Schulen sind auch für die Bereiche Pädagogik und Psychologie nicht in ausreichender Zahl geeignete Bewerber vorhanden.

4.              Fazit:

              Nach den vorliegenden Zahlen hat sich die Ausbildungsplatzsituation für Ausbildungsplatzsuchende im Ostalbkreis weiter deutlich verbessert. Erfreulicherweise ist festzustellen, dass die Zahl der nicht vermittelten Bewerber voraussichtlich wieder auf nahezu Null zurückgehen wird und dass durch die weitsichtige und vorausschauende Planung des Ostalbkreises und seiner Beruflichen Schulen alle Schüler in schulischen Angeboten versorgt und einer verbesserten Qualifizierung zugeführt werden können.

              Leider muss aber auch festgestellt werden, dass der demografische Wandel den Ostalbkreis noch mehr erfasst hat und die Betriebe Schwierigkeiten haben, die angebotenen Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Es ist festzustellen, dass im Ostalbkreis der Zenit bei den Schülerzahlen in den Beruflichen Schulen im Schuljahr 2009/2010 erreicht wurde. Es ist zu hoffen, dass auch zukünftig die Wirtschaft ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt und die Sondermaßnahmen aller, an der beruflichen Bildung beteiligten Akteure, greifen, um einen Fachkräftemangel möglichst gering zu halten.

              Auch zukünftig wird in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, den Kammern, den Innungen und den Schulleitungen dafür Sorge getragen, dass die Jugendlichen einen Ausbildungs- bzw. einen Schulplatz erhalten, um eine erfolgreiche Ausbildung starten zu können.


Finanzierung und Folgekosten

 

Keine.


Anlagen

 

Schülerentwicklung im Teilzeit- und Vollzeitbereich im Ostalbkreis

Übersicht zur Lehrerversorgung

 

 

Sichtvermerke

 

Geschäftsbereichsleiter

__________________________________________

 

Maier

 

 

Dezernat II

__________________________________________

 

Kurz

 

 

Landrat

__________________________________________

 

Pavel

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 2 1 Schülerentwicklung im Teilzeit- und Vollzeitbereich im Ostalbkreis_2014 (48 KB)    
Anlage 1 2 Lehrerversorgung_2014Tabelle Sept 2014 (39 KB)