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Vorlage - 011/2013  

 
 
Betreff: Tätigkeitsbericht des Energiebaratungszentrums
"Energiekompetenz OSTALB e. V." in Böbingen
Status:öffentlich  
Federführend:D e z e r n a t IV   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung Kenntnisnahme
26.02.2013 
Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz und Kreisentwicklung geändert beschlossen   

Antrag der Verwaltung

Antrag der Verwaltung

 

Kenntnisnahme

 

Sachverhalt/Begründung

Sachverhalt/Begründung

 

 

Durch Kreistagsbeschluss vom 18. Mai 2010 übernahm der Ostalbkreis die Trägerschaft des Energieberatungszentrums in Böbingen. Dem Landkreis wurde die Geschäfts- und Betriebsführung des Energieberatungszentrums übertragen und die Personal- und Sachkosten für den laufenden Betrieb sind durch den Landkreis sicherzustellen.

Das inhaltliche Konzept sieht unter anderem eine Erhöhung der Präsenz des EKO in der Fläche durch Beratungstermine und Teilnahme an Veranstaltungen vor, um die Sensibilität für die Themen Klimaschutz, Energieeinsparung und regenerative Energien in der Bevölkerung zu steigern und das Beratungsangebot bewusst zu machen (Drucksache Nr. 037-1/2010).

Das Energieberatungszentrum OSTALB e. V. legt seinen jährlich zu erstattenden Tätigkeitsbericht vor, um über die Weiterentwicklung zu berichten.

 

?         Tätigkeitsschwerpunkte 2012

 

Im Jahr 2012 stand für das Energieberatungszentrum Energiekompetenz Ostalbdes Ostalbkreises, kurz EKO genannt, die Hauptaufgabe an, das Beratungsangebot sowohl im EKO-Energieberatungszentrum in Böbingen als auch in den Beratungsstützpunkten in der Fläche des Landkreises zu verbessern. Diese Erhöhung der öffentlichen Wahrnehmung des EKO in der Fläche des Landkreises ging einher mit einer steigenden Präsenz auf Messen und Leistungsschauen in den Städten und Gemeinden des Ostalbkreises.

 

Zeitgleich galt es weiterhin ordentliche und fördernde Mitglieder für den Verein Energiekompetenz Ostalb e.V. zu gewinnen.

 

 

?         Mitgliederentwicklung

 

Die Mitgliederzahlen des Vereins sind in 2012 leicht angestiegen. Ausgehend von 87 Mitgliedern im Jahr 2011 weist der Verein zum Ende des Jahres 2012 einen Mitgliederstand von 92 Mitgliedern (Einzel- und Gruppenmitgliedschaften) auf. Diese werden in 73 ordentliche und 19 fördernde Mitglieder unterschieden. Insgesamt gesehen konnten im vergangenen Jahr 6 neue Mitglieder gewonnen werden. Diesem Zuwachs steht der Austritt von einem Mitglied entgegen.

 

 

 

In diesem Zusammenhang gilt es zu berichten, dass die Mitgliederversammlung des Vereins Energiekompetenz Ostalb e.V. am 22.10.2012 Herrn Anton Betz, Innungsobermeister der Bauinnung Schwäbisch Gmünd, zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt hat.

 

 

Mittlerweile sind rund ein Drittel der Städte und Gemeinden des Ostalbkreises Mitglied im EKO und können somit direkt durch die dauerhafte Unterstützung des EKO in seiner Funktion als regionale Energieagentur von höheren Fördersätzen im Rahmen des Klimaschutz-Plus-Programms des Landes profitieren. Die nachfolgende Grafik zeigt, welche kommunalen Mitglieder im EKO engagiert sind:

 

 

 

?         Beratungen

 

Im Jahr 2012 wurden durch das EKO insgesamt 1251 Energieberatungen durchgeführt. Diese Summe setzt sich aus den gezählten Kurzberatungen auf Messen und Leistungsschauen, den telefonischen Beratungen und den sogenannten energetischen Erstberatungen bzw. persönlichen Basisberatungen zusammen:

 

?      persönliche Basisberatungen:                            452

?      telefonische Beratungen:                            163

?      Kurzberatungen auf Messen:                            636

 

Somit konnte das hohe Niveau der Beratungszahlen aus dem Vorjahr nahezu gehalten werden, was die intensiveren Erstberatungen bzw. persönlichen Basisberatungen betrifft. Nachfolgend sind die Beratungszahlen im Vergleich dargestellt:

 

 

 


Durch den Einsatz von ehrenamtlichen Beratern aus den Reihen der Mitglieder des Vereins wurden vor allem ganzjährig die Beratungen auf Messen und Leistungsschauen, aber auch die Beratungen während der zweimonatigen Elternzeitvon Herrn Hörmann, dem fest angestellten Energieberater des EKO, unterstützt.
Insgesamt gesehen, wurden rund 33 % der zahlenmäßig erfassten Beratungen ehrenamtlich erbracht.

 

Wie schon in den letztjährigen Tätigkeistberichten dargestellt, ist zur Vereinbarung von Beratungsterminen die Geschäftsstelle des EKO vormittags durchgegend besetzt. Die Beratungstermine selbst finden dann über den ganzen Tag verteilt statt. Hier hat sich auch im zurückliegenden Jahr bewährt, dass das EKO konsequent Beratungstermine in den frühen Abendstunden und am Freitagnachmittag anbietet. Der Samstag als Beratungstag wurde weiterhin nur untergeordnet angefragt. Sämtliche Beratungen erfolgen nach einer konkreten Terminvereinbarung. Im EKO selbst gibt es nahezu keine Laufkundschaft.

 

Auch in 2012 wurden im Rahmen der statistischen Erfassung der Beratungsgespräche ausgewählte Themengruppen/Beratungsinhalte festgehalten. Diese setzen sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren wie folgt zusammen:

                                                                                                  2010                            2011                            2012

?         Erneuerbare Energien/Technologien                            33 %                            27 %                            26%

?         Baulicher Wärmeschutz                                                        24 %                            26 %                            25%

?         Fördermaßnahmen                                                        23 %                            26 %                            28%

?         Haustechnik                                                                      17 %                            19 %                            18%

?         Stromverbrauch                                                                        2 %                              1 %                              1%

?         Sonstiges                                                                                      1 %                              1 %                              2%

 

Aus dieser Übersicht ist ersichtlich, dass der Schwerpunkt der Beratungstätigkeit weiter-hin im Bereich von Altbausanierungen und Neubauvorhaben lag, verbunden mit den jeweiligen Förderprogrammen.

 

 

?         Beratungsstützpunkte des EKO in der Fläche

 

Die Präsenz des EKO mit Beratungsstützpunkten in der Fläche des Ostalbkreises wurde 2012 gefestigt. Zudem wurden unregelmäßige Beratungstermine in Gschwend und Unterschneidheim angeboten.

 

 

 

 

 

Ingesamt gesehen ergibt sich für die EKO-Energieberatungstage in den Städten und Gemeinden, die jeweils einmal pro Monat vor Ort regelmäßig angeboten werden, folgendes Bild im Hinblick auf die Anzahl der angebotenen Beratungstage.

 

                            Ort                                                                      Auslastung

?      Stadt Aalen                                                        100 %

?      Stadt Schwäbisch Gmünd                              91 %

?      Stadt Ellwangen                                                          90 %

?      Stadt Bopfingen                                                          91 %

?      Stadt Oberkochen                                            73 %

?      Stadt Neresheim                                                          90 %

?      Gemeinde Abtsgmünd                                            78 %

 

In der Regel werden pro Beratungstag an einem Nachmittag vier Termine angeboten.

 

 

?         Kommunales Energiemanagement (KEM)

 

Im Rahmen der Tätigkeiten für das kommunale Energiemanagement betreute das EKO in 2012 weiterhin die Gemeinden Mögglingen und Böbingen. Hierbei fanden jeweils eine kontinuierliche monatliche Verbrauchswerterfassung und -auswertung statt, die es den Gemeinden ermöglichte, auf der Basis der erstellten jährlichen Dokumentation einen auf die Gemeinde abgestimmten Energiebericht vorzulegen.

 

Weitere Gemeinden konnten für das KEM nicht gewonnen werden. Auf Grund der unveränderten Personalsituation im EKO wurde dies in 2012 auch nicht forciert.

 

 

?         Schulprojekte

 

Die Durchführung von sogenannten Stand-by-Projekten, bei welchen der Energieberater des EKO vor Ort in die Schule kommt und den Schülern Grundkenntnisse zu Energie und Energieerzeugung vermittelt, fanden 2012 an der Eugen-Bolz-Realschule in Ellwangen, an der Konrad-Bisalski-Schule in Wört und am Peutinger-Gymnasium in Ellwangen statt. Im praktischen Teil des Unterrichts wurde mit Verbrauchsmessgeräten jeweils der Stand-by-Verbrauch von alltäglichen Gerätschaften gemessen, um hier die Potentiale einer Energieeinsparung und den Nutzen im Hinblick auf den Klimaschutz (Reduzierung CO2-Ausstoß) verdeutlichen zu können. Diese Projekte wurden von den Schulen und den Schülern positiv angenommen. Die Schulprojekte stellen für das EKO eine zusätzliche Einnahmequelle dar.

 

In den letzten Jahren wurden folgende Schulprojekte durch das EKO begleitet:

 

 

 

 

Die Mittel zur Durchführung der Stand-by-Projekte wurden zu 100 % aus dem Klimaschutz-Plus-Programm des Landes gefördert. Da diese jedoch nach dem Windhundprinzipvergeben wurden, konnten auch im vergangenen Jahr nicht alle Interessenten aus dem Ostalbkreis berücksichtigt werden.

 

 

?         Kooperation mit der Verbraucherzentrale

 

Die Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bei den Bürgerenergieberatungen wurde in 2012 gefestigt. Mittlerweile hat das EKO insgesamt drei ehrenamtliche und einen hauptamtlichen Berater, die durch die Verbraucherzentrale zertifiziert und zugelassen sind. Dies stärkt den Ansatz der neutralen und unabhängigen Beratungsleistung und ermöglicht zudem die Gewinnung von weiteren Einnahmen für das EKO.

 

 

?         Veranstaltungen

 

Neben den Beratungsterminen bot das EKO im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit verschie­dene Vorträge und Informationsabende im und außerhalb des EKO-Energie­beratungs­zentrums an. Im Jahr 2012 fanden dabei im EKO 17 Veranstaltungen statt, bei denen 394 Teilnehmer verzeichnet werden konnten. Außerhalb des EKO wurden 21 Veranstaltungen mit Vorträgen oder Informationständen durchgeführt. Hierbei sind rd. 6155 Kontakte zustande gekommen.

 

 

 

 

Vergleicht man die Zahlen der obigen Grafik, so lässt sich ableiten, dass das EKO deutlich mehr Bürger erreicht, wenn die Präsenz des EKO auf Veranstaltungen in der Fläche des Landkreises ausgeweitet wird. Diese schon für 2010 und 2011 getroffene Feststellung wurde durch die Anzahl der Veranstaltungen im Rahmen von Messen und Leistungsschauen in der Fläche des Ostalbkreises in 2012 weiter gefestigt.

 

Der finanzielle Aufwand für die Teilnahme an Messen und Leistungsschauen war für das EKO auch in 2012 untergeordnet, da auf Grund des gemeinnützigen Charakters des EKO (Non-Profit-Organisation) die meisten Messeleitungen auf die Erhebung von Standgebühren letzlich verzichteten, dafür aber Fachvorträge und Beratungsleistungen einforderten.

 

Die nachfolgende Karte zeigt, dass es dem EKO in den letzten drei Jahren durchaus gelungen ist, zusätzlich zu den festgelegten Beratungssstützpunkten flächendeckend im Ostalbkreis mit Beratungsleistung und Information präsent zu sein.

 

 

 

 

?         Kosten / Einnahmen

 

Im Jahr 2012 war das EKO zum zweiten Mal eigenständig im Haushalt des Ostalbkreises abgebildet. Der Haushaltsansatz für 2012 wurde mit ca. 212.000 beziffert. Hierin sind Personalkosten in Höhe von ca. 160.000 enthalten. Dem gegenüber steht die Verpflichtung des Vereins, eine jährliche Zahlung in Höhe von 50.000 an die Landkreisverwaltung zu bezahlen, was bisher immer geleistet werden konnte.

 

Aus der nachfolgenden Darstellung kann somit vereinfacht abgeleitet werden, dass der Verein Energiekompetenz Ostalb für die Kosten des operativen Geschäfts der Energieberatung aufkommt, während der Ostalbkreis die Personalkosten trägt.

 

 

 

An Einnahmen konnte der Verein Energiekompetenz Ostalb e.V. in 2012 neben den Mitgliedsbeiträgen in Höhe von 46.900 auch durch das EKO-Team generierte Einnahmen aus Projekten und Beratungsleistungen sowie Spenden und Sonstiges in Höhe von 48.858 verbuchen. Dies ergibt einen Gesamteinnahmenbetrag von 95.758 . Hierbei fielen in 2012 die Einnahmen aus den Schulprojekten überdurchschnittlich hoch aus, wie die nachfolgende Grafik zeigt:

 

 

 

Die obigen Zahlen zeigen, dass die Aufwendung des vereinbarten Zahlbetrags von 50.000 an die Landkreisverwaltung auch in 2012 nicht alleine durch die eingegangenen Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder gedeckt werden konnte. Durch die o.g. operative Arbeit des EKO wurden zusätzliche Einnahmen generiert, die die vollständige Aufwendung des Zahlbetrags von 50.000 an den Ostalbkreis sicher stellten und dem Verein den notwendigen finanziellen Spielraum offen hielt, weiterhin vereinsinterne und -gestützte Projekte und Vorhaben (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Internetauftritt, Werbung, Ausstattung, Betrieb) zu ermöglichen.

 

Indirekte Einnahmen, die sich aus der EKO Mitgliedschaft ergeben, konnte auch der Ostalbkreis erzielen. Im Jahr 2012 erhielt der Ostalbkreis nach dem Bericht des Geschäftsbereichs Gebäudemanagement in der Förderperiode 2012 im Rahmen des Landesprogramm Klimaschutz-Plus insgesamt Investitionszuschüsse in Höhe von 204.406 (30 % Zuschusshöhe). Ohne die finanzielle Unterstützung des Ostalbkreises für das EKO hätte der Ostalbkreis nur 20 % oder 136.271 erhalten. Die Einnahmen von 68.135 im Kreishaushalt können somit indirekt dem Engagement des Landkreises für das EKO zugeordnet werden.

 

 

?         Personalsituation

 

Die derzeitige und in 2012 vorhandene Stellenbesetzung im EKO stellt sich wie folgt dar:

 

?      Geschäftsführer:                                          Ralf Bodamer

?      Geschäftsstelle/Sekretariat:                            Madeleine Kluge (halbtags)

?      Energieberater 1:                                          Peter Hörmann (Kündigung zum 31.03.13)

?      Energieberater/-in 2:                            N.N. (Stelle konnte noch nicht besetzt werden)

 

Die Personalausstattung im EKO bei den Energieberatern ist nicht zufriedenstellend. Im Hinblick auf die bestehenden und kommenden Aufgaben des EKO sind die Nachbesetzung der jetzigen und die Neubesetzung der zweiten Energieberaterstelle dringend notwendig.

 

Die Schließung dieser bestehenden Personal- und Fähigkeitslücke durch den stärkeren Einsatz von ehrenamtlichen Beratern aus dem Verein Energiekompetenz Ostalb e.V. ist nicht verlässlich. Da die ehrenamtlichen Berater zeitlich nur begrenzt zur Verfügung stehen, ist ihr Einsatz nur bedingt planbar. Zudem sind die zur Verfügung stehenden Berater nicht für alle Beratungen planbar, da unterschiedliche fachliche Spezialisierungen bestehen.

 

?         Neue Qualifikationen

 

Als weiteres Handlungsfeld wird die Energieberatung in der Landwirtschaft angesehen. Hierzu existiert ein entsprechendes gefördertes Programm des Ministeriums für den ländlichen Raum (MLR), welches die Landwirte nutzen können. Der Energieberater des EKO, Herr Hörmann, wurde in 2011 hierfür gesondert weitergebildet und in 2012 wurde das EKO als Beratungsanbieter für das MLR zugelassen.

 

Die Zulassung und Qualifizierung als Berater für den EEA, den European-Energy-Award, hat in 2012 Herr Bodamer absolviert. Somit kann das EKO den Landkreis und die Kommunen bei geplanten EEA-Projekten unterstützen.

 

 

?         Klimaschutz

 

Die neutralen und unabhängigen Beratungsleistungen des EKO, verbunden mit der räumlichen Präsenz im Landkreis, sind fester Bestandteil der Klimaschutzaktivitäten für die Bürgerschaft im Ostalbkreis.

 

In 2012 hat das EKO zusammen mit dem EUROPoint Ostalb das 4. KlimaforumOSTALB im Landratsamt in Aalen organisiert.  Bei der Erhebung und Ausarbeitung des Klimaschutzkonzepts für den Ostalbkreis unterstützte das EKO im Rahmen seiner Möglichkeiten maßgeblich.

 

 

?         Bewertung

 

Zusammenfassend lässt sich das Jahr 2012 aus Sicht des EKO wie folgt bewerten:

 

?      Die Beratungsleistungen konnten auf Höhe des sehr guten Vorjahresniveaus gehalten und die Präsenz in der Fläche des Ostalbkreises verbessert werden.
 

?      Ein weiterer Ausbau im Sinne von regionaler Wirtschaftsförderung und Klimaschutz sollte angestrebt werden.
 

?      Das momentane Finanzierungskonzept über die Trägerschaft des Landkreises, in Verbindung mit der Zahlung eines Festbetrags durch den Verein, trägt.
 

?      Die Personalausstattung des EKO mit Energieberatern ist unzureichend.
 

?      Der weitere Ausbau von Beratungs- und Dienstleistungen ist nur bei verbesserter Personallage dauerhaft möglich.

 

 

 


Finanzierung und Folgekosten

 

     

 

 

Anlagen

Anlagen

 

     

 

 

 

Sichtvermerke

 

Geschäftsführer

__________________________________________

 

Bodamer

 

 

Dezernentin

__________________________________________

 

Seefried

 

 

Dezernat II

__________________________________________

 

Kurz

 

 

Landrat

__________________________________________

 

Pavel