Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung:
Der Ausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung nimmt von den eventuell anfallenden Mehrkosten in Höhe von 450.000 € für den Ausbau der K 3253 zwischen Hönig und Birkenlohe Kenntnis und beauftragt die Verwaltung die Baumaßnahme auszuschreiben.
Sachverhalt/Begründung:
In der Sitzungsvorlage des Kreistages Nr. 102/01 vom 09.10.2001 wurde der schlechte Zustand des Streckenabschnittes der Kreisstraße 3253 zwischen Hönig und Birkenlohe ausführlich geschildert. Für die Verkehrssicherheit und zum Schutz der Wassergewinnungsgebiete (Wasserschutzzonen II und III) ist der Ausbau der Kreisstraße 3253 dringend notwendig.
Der Kreistag hat daraufhin in seiner Sitzung am 09.10.2001 nach Vorberatung im Ausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung am 18.09.2001 der Planung zum Ausbau der Kreisstraße 3253 mit Gesamtkosten in Höhe von voraussichtlich 1.749.640 € mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Verwaltung hat zwischenzeitlich den erforderlichen Grunderwerb für den Ausbau der Kreisstraße 3253 zwischen Hönig und Birkenlohe durchgeführt. Die Eigentümer haben mit dem Ostalbkreis Besitzüberlassungsvereinbarungen abgeschlossen. Die Kaufverträge werden notariell beurkundet, sobald die Baumaßnahme ausgeschrieben wird.
Parallel dazu hat die Baustoff- und Bodenprüfstelle des Regierungspräsidiums Stuttgart das Aalener Materialprüfungsinstitut beauftragt, ein Baugrundgutachten zu erstellen, da nach den Kenntnissen über die geologischen Verhältnisse in diesem Gebiet mit einem gering tragfähigen Baugrund zu rechnen ist. Bereits bei der Kreisstraßen- und Radwegebesichtigungsfahrt am 11.06.2002 hat die Verwaltung darüber informiert, dass auf Grund der schwierigen Bodenverhältnisse für die anstehende Ausbaumaßnahme voraussichtlich erhebliche Mehrkosten entstehen können.
Nach dem vorliegenden Gutachten des Aalener Materialprüfinstituts ist Hauptgrund für die voraussichtlich zu erwartende Kostenerhöhung der schwierige Baugrund im Rottal, der vorwiegend aus sandig-schluffigen Sedimenten besteht. Entsprechend den geologischen Gegebenheiten ist damit ein wenig tragfähiger und von Grundwasser beeinflusster Untergrund vorhanden. Im Ergebnis ist es erforderlich, den Straßenunterbau auszutauschen und aus gut verdichtbarem gemischtkörnigem Boden lagenweise aufzubauen und zu verdichten.
Ein weiterer Grund für die Kostenerhöhung sind die notwendigen Sicherungsmaßnahmen für die beiden Tiefenbrunnen “Gerenbühl” und “Rotwiesen”. Hierfür sind vor und regelmäßig während der Baumaßnahme verschiedene Parameter (Trübung, Färbung, Geruch, pH-Wert, Leitfähigkeit und Oxidierbarkeit) zu überprüfen sowie wöchentlich 2 mikrobiologische Untersuchungen in den beiden Tiefenbrunnen zu veranlassen.
Das Straßenbauamt Ellwangen - Bauleitung Schwäbisch Gmünd - hat die Ausschreibung der Baumaßnahme vorbereitet und die Kosten überschlägig ermittelt. Dabei hat sich das Straßenbauamt an den Preisen aus den letzten Ausschreibungen orientiert. Die Gesamtkosten würden sich danach auf ca. 2,2 Mio € belaufen. Damit ist mit Mehrkosten von ca. 450.000 € zu rechnen.
Nicht auszuschließen ist jedoch, dass bei einer Ausschreibung im Herbst/Winter 2002/2003 ein Ergebnis erzielt wird, welches in der Nähe des ursprünglichen im Kreishaushalt vorgesehenen Kostenansatzes liegt. Die tatsächliche Ausschreibung bleibt abzuwarten.
Finanzierungen und Folgekosten:
Nach dem Kreishaushalt 2002 ist folgende Finanzierung vorgesehen.
Die voraussichtlich entstehenden Mehrkosten in Höhe von 450.000 € sind im Kreishaushalt 2003 zusätzlich bereitzustellen Anlagen:
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Fachamt __________________________________________________ Raiber
Fachdezernent/ __________________________________________________ Kämmerei Hubel
Hauptamt __________________________________________________ Wolf
Landrat __________________________________________________ Pavel |
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