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Vorlage - 099/2012  

 
 
Betreff: Information über die Verlegung von Klinikbüros und medizinischen Funktionsbereichen in Nebengebäude des Stauferklinikums
Status:öffentlich  
Federführend:Stauferklinikum   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kliniken und Gesundheit Kenntnisnahme
18.07.2012 
Sitzung des Krankenhausausschusses ungeändert beschlossen   

Antrag der Verwaltung

Antrag der Verwaltung

 

Der Krankenhausausschuss stimmt den geplanten Verlegungen von Büros und Funktionsbereichen in Nebengebäude des Stauferklinikums zu.

 

Sachverhalt/Begründung

Sachverhalt/Begründung

 

Mit der Integration des Margaritenhospitals an den Standort Stauferklinikum erfolgte zeitgleich eine Reduzierung von 507 auf 401 Planbetten. Das am Margaritenhospital bestehende Raumvolumen wurde nur etwa zu einem Drittel am Standort Stauferklinikum neu hergestellt.

 

Seit der Zusammenführung der beiden Klinikstandorte hat sich eine erfreuliche Akzeptanz des Klinikums gezeigt, was sich vor allem in steigenden Fallzahlen, aber auch in einer deutlich verbesserten wirtschaftlichen Situation niederschlägt.

 

Die Neustrukturierung des Chirurgischen Bereiches mit 4 chefarztgeführten Abteilungen (Wiederherstellungs- und Orthopädische Chirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Thoraxchirurgie) hat sich bewährt und entwickelt sich gut weiter.

 

Auch die hoch qualifizierte Versorgung in der Neonatologie mit dem Leistungsmerkmal Level 1 konnte bis auf weiteres gesichert werden.

 

Die Innere Medizin erfreut sich eines ständig steigenden Zuspruchs, welcher sehr stark auf die vielfältigen Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Onkologie zurückzuführen ist. Parallel hierzu haben sich auch weitere Bereiche der Inneren Medizin wie die Endoskopie und Pneumologie stark weiterentwickelt. Die Räumlichkeiten der internistischen Ambulanz sind entsprechend maximal ausgelastet.

 

Neu hinzugekommene Bereiche wie die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) und auch die Ambulante Rehabilitation entwickeln sich sehr gut, erfordern jedoch auch weiteren Raumbedarf.

 

Die am 01. Februar 2012 in Betrieb gegangene Notfallpraxis der niedergelassenen Ärzte der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd erforderte ebenfalls zusätzlichen Raumbedarf. Aufgrund des großen Einsatzbereiches dieser Notfallpraxis (über 100 Arztpraxen in der Raumschaft Schwäbisch Gmünd nehmen hieran teil) war es zur Abarbeitung des hohen Patientenaufkommens insbesondere an Samstagen (bis zu 150 Patienten) erforderlich, neben einem Anmelderaum 4 Behandlungszimmer zur Verfügung zu stellen.

 

Vorbeschriebene Situation führt knapp 3 Jahre nach Abschluss der Bauarbeiten zur Zusammenführung der beiden Klinikstandorte zu räumlichen Engpässen - dies trotz gravierender Reduktion der Patientenverweildauer. Die Patienten halten sich derzeit nur noch im Durchschnitt rund 5,6 Tage im Klinikum auf.

 

Räumliche Engpässe ergeben sich vor allem im Bereich medizinischer Funktionen und Arztzimmer sowie im Bürobereich.

 

Kurzfristige Lösungsmöglichkeiten bieten sich an, indem die Verlagerung von Büros und medizinischen Funktionsbereichen in Nebengebäude des Klinikums möglich ist,

 

so z. B. in das ehemalige Personalhaus 14 (zwischen Kinder-/Frauenklinik und Parkhaus gelegen) sowie in das MediCenter.

 

Im Haus 14 können durch Umnutzung von verzichtbaren Personalzimmern 7 Büroräume gewonnen werden.

 

Im MediCenter wurde zur Mitte des Jahres durch interne Verlagerung bei der AOK Ostwürttemberg das 2. Obergeschoss frei. Auch hier bieten sich nun Möglichkeiten der Nutzung dieser Räume durch das Klinikum an.

 

Dringender Platzbedarf ergibt sich insbesondere in folgenden Bereichen: Schmerztherapie, SAPV, Gefäßchirurgie, Sozialdienst, Ambulante Rehabilitation und Innere Medizin. Daneben besteht in einer Reihe von weiteren Bereichen Raumbedarf, welcher jedoch durch die geplante Maßnahme nicht abgedeckt werden kann.

 

Es sind im Einzelnen folgende Verlagerungen in die beiden Nebengebäude geplant: Klinikdirektion, Diabetologisches Schulungszentrum, Finanzwesen, Öffentlichkeitsarbeit, Personalrat, Familienschule, Qualitätssicherung

 

Die Umnutzung des 2. Oberschosses des MediCenters macht dort Umbaumaßnahmen erforderlich, welche in Höhe von ca. 50.000,00 € zu veranschlagen sind.

 

Das MediCenter am Stauferklinikum wurde im Jahr 2004 in Betrieb genommen und ist seit diesem Zeitpunkt zu 100 % vermietet. Neben der AOK Ostwürttemberg (Erdgeschoss und 2. Obergeschoss) befinden sich dort eine Zahnarztpraxis, ein Sanitätshaus sowie eine Montessori-Praxis. Das Gebäude wurde mit Kreditmitteln finanziert und ist im jeweiligen Haushaltsplan und auch jeweils in der Bilanz gesondert dargestellt. Bei der Nutzung von Räumlichkeiten durch die Klinik ist deshalb eine interne Kostenmiete des Stauferklinikums an das MediCenter zu entrichten.

 

Voraussichtlich bis Sommer 2013 wird die AOK Ostwürttemberg auch die Räume im Erdgeschoss des MediCenters frei machen. Diese Räumlichkeiten können dann unter Umständen dem Stauferklinikum für eine tagesklinische Nutzung zur Verfügung stehen.

 

Die oben aufgezeigten Verlagerungen können den zunehmenden Raumbedarf des Stauferklinikums überbrücken.

 

 

 

Zeitplan

 

Die Verwaltung des Stauferklinikums beabsichtigt, die dargestellten räumlichen Veränderungen innerhalb der nächsten sechs Monate umzusetzen.

 

Finanzierung und Folgekosten

Finanzierung und Folgekosten

 

Wie in der Vorlage dargestellt, werden zumindest im MediCenter Umbauten in der Größenordnung von ca. 50.000 € erforderlich. Ansonsten werden im Hauptgebäude in einzelnen Bereichen Zwischenwände (im Trockenbauverfahren) einzuziehen sein. Die ganz konkret erforderlichen Maßnahmen sind mit den künftigen Nutzern noch im Detail abzustimmen. Sämtliche anfallende Kosten gehen zu Lasten des Klinikinstandhaltungsetats.

 

Wie ausgeführt, ist aufgrund der haushaltsmäßig und buchhalterisch getrennten Bereiche Stauferklinikum und MediCenter künftig dann vom Stauferklinikum an das MediCenter eine Kostenmiete zu entrichten. Diese wird sich bezüglich des 2. Obergeschosses auf einen Betrag von ca. 38.000,00 €/Jahr belaufen.

 

 

Anlagen

Sichtvermerke

 

Krankenhausdirektor

__________________________________________

 

Hees

 

 

Koord. Krankenhausdirektor

__________________________________________

 

Luft

 

 

Dezernat II

__________________________________________

 

Kurz

 

 

Landrat

__________________________________________

 

Pavel