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Antrag der Verwaltung
Der Kreistag ermächtigt Herrn Landrat Klaus Pavel, in der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH (GOA) einer Beteiligung an der Natur Energie Ostalb GmbH & Co. KG (NEO) in Höhe von 400.000 € zuzustimmen.
Sachverhalt/Begründung
Die Natur Energie Ostalb GmbH & Co. KG ist ein Pelletier- und Biomassekraftwerk, das derzeit im Industriegebiet Ellwangen-Neunheim entsteht. Dabei wird mit Restholz (wie beispielsweise Grünschnittabfällen) Wärme erzeugt und Strom produziert sowie Holzpellets hergestellt.
Die GOA bemüht sich derzeit um den Kauf von Anteilen an der NEO in Ellwangen.
Mit der Beteiligung von ca. 9 % an der Gesellschaft sollen sich für die GOA folgende Vorteile ergeben:
- Verwertung der sich im eigenen Zugriff befindlichen Mengen an Grünabfall (ca. 30 bis 40 % Grobgut aus 30.000 t/a Sammelware) ohne die Abgabe an Dritte. Damit Transparenz des gesamten Verwertungsweges mit Zugriff auf die tat sächlichen Verwertungskosten. - Renditeerwartungen auf das eingesetzte Eigenkapital. - Mitglied einer im Ostalbkreis ansässigen Interessengemeinschaft mit lokaler Verantwortung. Die NEO hat eine Vielzahl von Gesellschaftern, teilweise auch Einzelpersonen. Die anteilig größten Gesellschaftsanteile werden gehalten durch:
- GOA (bei einer Beteiligung in der genannten Größenordnung) - Stadtwerke Ellwangen - Stadtwerke Schwäbisch Gmünd - Stadtwerke Aalen - Ritter Recycling - ODR - GEO - Ingenieurbüro Berdnik - Trocknungsgesellschaft Bopfingen - C.O.S. Software GmbH - SAS Schneider Agrarservice GmbH - Lambion Energy Solutions GmbH - Hans Fuchs Bauunternehmung GmbH + Co. KG - FB-Beteiligungs GmbH (Treuhänder)
Die neu gebaute Anlage der NEO wurde bereits im Oktober 2010 in Betrieb genommen.
Bei einer Beteiligung der GOA in Höhe von 400.000 € steht der GOA ein Sitz im Beirat der NEO zu.
Die Finanzierung der Beteiligung erfolgt über zusätzliche Darlehen.
Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der NEO ist im Oktober 2010 durch die Geschäftsleitung der GOA auf deren Belastbarkeit geprüft worden. Dabei wurden die Annahmen der Planung für die nächsten 15 Jahre nachvollzogen. Es wird davon ausgegangen, dass die Eigenkapitalrendite die Kosten der Kreditaufnahmen deutlich übersteigt. Eine Nachschusspflicht, die das eingesetzte Eigenkapital übersteigt, besteht nicht.
Der Aufsichtsrat der GOA hat in seiner Sitzung am 22.09.2010 der Gesellschafterversammlung die Zustimmung zur Beteiligung an der NEO empfohlen.
Finanzierung und Folgekosten
siehe oben
Sichtvermerke
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