Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung
Der Kreistag nimmt die Abfallbilanz 2009 des Ostalbkreises zur Kenntnis. Sachverhalt/Begründung
Die beiliegende Abfallbilanz zeigt die angefallenen Abfallmengen des Jahres 2009 getrennt nach Abfallarten und gibt die jeweiligen Entsorgungswege an. Alle Abfälle, die keiner sonstigen Verwertung zugeführt werden konnten, wurden in den Müllverbrennungsanlagen Würzburg und Ulm thermisch beseitigt bzw. in der Gewerbeabfallaufbereitungsanlage der GOA (GAA) stofflich aufbereitet.
Vergleicht man die Zahlen aus dem Jahr 2009 mit denen von 2008 so ist festzustellen, dass die Abfallmengen in vielen Bereichen gestiegen sind. Die Hausmüllmengen sind aufgrund der starken Zunahme von Kleinanlieferungen auf den Wertstoffhöfen im Jahr 2009 zwar gesamthaft angestiegen, jedoch sind die aus der Einsammlung resultierenden Hausmüllmengen im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Erneut angestiegen sind die Sperrmüllmengen, die sich unverändert auf einem hohen Niveau bewegen und deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen. Erfreulicherweise sind die Mengen, die im Rahmen von wilden Müllablagerungen eingesammelt wurden, im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.
Ebenfalls ein Mengenrückgang ist bei den Bioabfällen und beim Altpapier zu verzeichnen. Der Rückgang der Altpapiermengen ist wohl durch die Wirtschaftskrise bedingt, in deren Folge auch weniger Werbematerial an die Haushalte verteilt wurde. Beim Altpapier ist festzustellen, dass die Blaue Tonne von den Haushalten von Jahr zu Jahr besser angenommen wird. Ende 2009 besaßen im Ostalbkreis 56.500 Haushalte (fast 50 %) eine Blaue Tonne. Wurden im Jahr 2008 noch 4.266 t Altpapier über die Blaue Tonne entsorgt, so waren es im Jahr 2009 bereits 10.308 t. Der Bürger schätzt offenbar diesen bequemen Entsorgungsweg.
Die angefallenen Grünschnittmengen sind in den vergangenen Jahren und auch im Jahr 2009 kontinuierlich gestiegen, was hauptsächlich auf die unvermindert starke Nutzung der Grünabfallcontainer zurückzuführen ist.
Bedingt durch den Verfall der Rohstoffpreise im Jahr 2009 wurde dem Landkreis bzw. die GOA erfreulicherweise wieder mehr Altmetall überlassen. An den ebenfalls gestiegenen Mengen an Elektronikgeräten zeigt sich, dass abgesehen von den schnellen technischen Neuerungen diese auch immer kurzlebiger produziert werden.
Hingegen sind die Mengen im Bereich Erdaushub und Bauschutt etwas zurückgegangen, da aufgrund der Wirtschaftskrise wohl weniger Baumaßnahmen zu verzeichnen waren.
Die im Anhang dargestellten Zahlen zeigen einen gesamthaften Überblick über die Abfallmengen im Jahr 2009.
Finanzierung und Folgekosten
entfällt
Anlagen
Abfallbilanz
Sichtvermerke
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