Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung
· Tiefgarage unter dem Neubau Innere Medizin und weitere Funktionsbereiche (BA 4) · Parkhaus auf dem bestehenden Zentralparkplatz durch ein unabhängiges externes Fachberatungsbüro. Sachverhalt/Begründung1. Istsituation – Parkplatzflächen: Die St. Anna-Virngrund-Klinik hat seit vielen Jahren eine fast unveränderte Parkplatzsituation. Auf dem Zentralparkplatz gegenüber dem Haupteingangsbereich an der Dalkinger Straße stehen insgesamt 107 Parkplätze (104 Normalparkplätze und 3 Behindertenparkplätze) für Patienten, Besucher und Mitarbeiter zur Verfügung. Die Zufahrt erfolgt über die in die Dalkinger Straße einmündende Gartenstraße. Diese Hauptparkfläche wird ergänzt über eine weitere Nebenparkfläche mit insgesamt 67 Parkplätzen zwischen den zur St. Anna-Virngrund-Klinik gehörenden Gebäudeteilen Wohnheim und Krankenpflegeschule sowie der DRK-Rettungswache. Diese Parkfläche steht ebenfalls Patienten, Besuchern und Mitarbeitern zur Verfügung. Begünstigt durch die Baukubatur des Betten- und Behandlungsneubaus Operative Fachbereiche (Bauteil D) ist eine Parkflächenunterfahrung mit 13 Zusatzparkplätzen an der Westseite des Gebäudes zu Beginn des Jahres 2007 neu entstanden. In diesem Bereich sind 8 Sonderparkplätze für die verschiedenen Rufbereitschaftsdienste der Klinik ausgewiesen. 3 Parkplätze sind für die zu verschiedenen Zeiten im Haus präsenten 8 Belegärzte der St. Anna-Virngrund-Klinik reserviert. Die restlichen 2 Parkplätze wurden an die 2 Praxisinhaber Logopädie und Ergotherapie vermietet. Die auf der westlichen Freifläche an der Grundstücksgrenze zur Jugendhilfeeinrichtung Marienpflege angesiedelten 12 Parkplätze und 2 Behindertenparkplätze im Betriebshof sind Ersatzparkplätze für einen durch den Betten- und Behandlungsneubau Operative Fachbereiche weggefallenen früheren Mitarbeiterparkplatz mit ca. 20 Stellplätzen. Aktuell werden 7 Parkplätze für die Patienten der Dialysepraxis, der Logopädiepraxisgemeinschaft und der Ergotherapiezweitpraxis benötigt. Mit der Neuansiedlung der Praxis für Schmerztherapie im alten Urologieflachbau ab Mitte des Jahres 2008 werden weitere Parkflächen für Patienten benötigt. Aktuell werden diese restlichen 5 Parkplätze noch als Mitarbeiterparkplätze genutzt. Die aktuell noch zur Verfügung stehenden 6 Kurzzeitparkplätze (5 Normalparkplätze und 1 Behindertenparkplatz) vor dem Interimshaupteingang des Altbaus Innere Medizin werden kurzfristig mit Baubeginn des Neubaus Innere Medizin und weitere Funktionsbereiche (BA 4) ersatzlos wegfallen. In der Gesamtbilanz stehen aktuell für Patienten, Besucher und Mitarbeiter 174 Parkplätze auf den beiden allgemein zugänglichen Parkflächen an der Dalkinger Straße zur Verfügung. Die inmitten des Klinikgeländes vorhandenen 27 Parkplätze sind aufgrund ihrer weiten Entfernung, verbunden mit einer komplizierten Wegeführung zum Haupteingang, für die öffentliche Nutzung für die Patienten und Besucher der St. Anna-Virngrund-Klinik ungeeignet. Dementsprechend erfolgt die unverzichtbare Spezialnutzung: · 11 Sonderparkplätze für Rufbereitschaftsdienste und Belegärzte · 16 Parkplätze für 4 Praxen (ab Mitte 2008) Ausgehend von 200 Betten im Jahr 1999 hat sich der Parkplatzbedarf für Patienten, Besucher und Mitarbeiter in den zurückliegenden Jahren gravierend erhöht. Nachdem die Zufahrtswege auf den Parkplätzen bereits vor der Klinikerweiterung oftmals beidseitig „zugeparkt“ waren, werden bedingt durch die nachfolgend dargestellte Klinikerweiterung der letzten Jahre auch die z.T. engen Straßen der umliegenden Wohngebiete in unzumutbarer Weise als Parkraum für die St. Anna-Virngrund-Klinik genutzt. Ab 01.07.2003 wurde das Leistungsspektrum der St. Anna-Virngrund-Klinik um den personalintensiven Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 20 stationären Betten ergänzt. Im Jahr 2005 wurde mit dem Start einer Psychiatrischen Institutsambulanz die Patienten- und Besucherfrequenz zusätzlich gesteigert. Mit der Integration der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Anna- Klinik mit 35 Betten hat der Parkplatzbedarf trotz wegfallender 8 Betten in den operativen Disziplinen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter erheblich zugenommen (247 Betten ab 01.01.2007). Schon allein am durchschnittlich um 23,5 % gestiegenen stationären Parkplatzbedarf (247 Betten / 200 Betten entspricht Zunahme von 23,5 %) ist die aktuelle Parkplatznot der St. Anna-Virngrund-Klinik ablesbar. Hinzu kommt noch die intensive geburtshilfliche Vor- und Nachbetreuung in Form eines breit gefächerten Kursangebotes der Elternschule, die zu einer nicht unerheblichen Nachfragesteigerung nach Parkmöglichkeiten an der Klinik im letzten Jahr geführt hat. Neben- Parkplatz (67 Pl.) Zentral- Parkplatz (107
Pl.) St.
Anna-Virngrund-Klinik 2. Auswirkungen der Strukturellen
Weiterentwicklung der St. Anna- Virngrund-Klinik
auf die Parkplatzsituation: Die St. Anna-Virngrund-Klinik erfährt in den kommenden Jahren mit dem Abschluss der Baukonzeption nochmals eine erhebliche Erweiterung. Mit der geplanten Fertigstellung des letzten Bauabschnitts BA 4, dem Neubau Innere Medizin und weitere Funktionsbereiche, im Jahr 2010 kann die Inbetriebnahme der Erwachsenenpsychiatrie mit 45 zusätzlichen Betten zeitnah umgesetzt werden. Mit dieser personalintensiven Fachdisziplin erhöht sich der durchschnittliche stationäre Parkplatzbedarf nochmals im Schnitt um 11,34 % (275 Betten Endausbau / 247 Betten entspricht Mehrbedarf von 11,34 %). Gleichzeitig forciert die Klinik die Weiterentwicklung innovativer vernetzter Gesundheitsstrukturen in Form eines Arzt- und Therapiezentrums (ATZ). Mit der Ansiedlung verschiedener Arzt- und Therapiepraxen an der St. Anna-Virngrund-Klinik in der Eingangsebene des BA 4 und im Altbau Urologie wird sich der zukünftige Parkplatzbedarf für die Patienten und Mitarbeiter dieser Praxen nochmals erheblich erhöhen. In Rahmen einer detaillierten Gesamtbedarfsprognose wird ein Mindestparkplatzangebot von ca. 400 Stellplätzen ermittelt. 3. Varianten zur Lösung der Parkplatzproblematik: Die zentrumsnahe Lage der St. Anna-Virngrund-Klinik eröffnet wenig Gestaltungsmöglichkeiten zur Schaffung zusätzlichen Parkraums. Da die letzten Freiflächen auf dem Klinikgelände für die Erstellung der vorgenannten Neubauten baulich erschlossen wurden, gibt es nach intensiver Analyse nur 2 Hauptvarianten zur Lösung der Parkplatzproblematik der Klinik: · Bau einer Tiefgarage unter dem Neubau Innere Medizin und weitere Funktionsbereiche (BA 4) als letztem Neubauteil der Klinik. · Bau eines Parkhauses auf dem Zentralparkplatz der Klinik. Bedingt durch die schwierige Bodenbeschaffenheit unter dem in Kürze beginnenden Neubau Innere Medizin und weitere Funktionsbereiche (BA 4), die eine sehr tiefe Fundamentgründung erfordert, entstand die Idee für den Bau einer Tiefgarage unter diesem Neubau. Die Mehrkosten für den ohnehin notwendigen tieferen Aushub können bei dieser Variante für die Schaffung einer Tiefgarage mit eingesetzt werden. Im gleichen Maße verbessert sich die Kosten-/Nutzenrelation für die Gesamtbaumaßnahme. Alternativ wird der Bau eines Parkhauses auf dem Zentralparkplatz der St. Anna-Virngrund-Klinik einer konzeptionellen Machbarkeitsprüfung unterzogen. Ebenso wie die Tiefgaragenlösung unter dem BA 4 besticht bei beiden Lösungsalternativen die räumliche Nähe zum Haupteingang, was für die Akzeptanz des Parkplatzes eine unverzichtbare Voraussetzung ist. Aufgrund des baldigen Baubeginns des BA 4 muss eine kurzfristige Entscheidung herbeigeführt werden, welche Lösungsvariante konzeptionell favorisiert werden soll. In einer Vorstudie wurden die Vor- und Nachteile beider Lösungsansätze in einer detaillierten Gegenüberstellung einer Vergleichsbetrachtung unterzogen. Die Ergebnisse sind im Einzelnen nachfolgend dargestellt: ·
Parkplatzangebot: Die
Tiefgaragenlösung ermöglicht auf 3 Hauptebenen, die auf jeder Hauptebene in
jeweils 2 höhenmäßig versetzte Halbebenen („Split-Level“)
unterteilt werden, ein zusätzliches Parkplatzangebot von 205 Stellplätzen. Mit
den vorhandenen 174 Stellplätzen des Zentral- und des Nebenparkplatzes entsteht
eine Gesamtparkfläche mit 379 Stellplätzen. Bei der Parkhauslösung muss beachtet werden, dass der Zentralparkplatz mit 107 Stellplätzen durch ein mehrgeschossiges Parkhaus ersetzt werden muss. Während bei einem Parkhaus mit 2 Ebenen mit 253 Zusatzparkplätzen und 67 Parkplätzen auf dem Nebenparkplatz mit insgesamt 320 Stellplätzen die Sollgröße von ca. 400 Stellplätzen deutlich unterschritten wird, kann mit der Realisierung eines Parkhauses mit 3 Ebenen mit 379 Zusatzparkplätzen ergänzt durch 67 Parkplätze auf dem Nebenparkplatz der Mindestbedarf von 400 Stellplätzen mit insgesamt 446 Stellplätzen sogar übertroffen werden. Selbst bei einer Optimierung der Stellflächennutzung in der Werkplanung kann problemlos davon ausgegangen werden, dass die Mindestsollgröße erreicht wird. Letztendlich erfüllt auch die Tiefgaragenvariante annähernd die prognostizierte Sollgröße. Allerdings muss beim Vergleich der Wirtschaftlichkeit beider Varianten berücksichtigt werden, dass die Parkhausvariante in der vorgeschlagenen Lösung 67 zusätzliche Parkplätze im Vergleich zur Tiefgaragenlösung ermöglicht. ·
Bauliche Realisierung: Hier eröffnet die Tiefgaragenlösung einen erheblichen Vorteil im Vergleich zur Parkhausvariante. Während die Tiefgaragenlösung die vorhandenen Parkplätze (Zentral- und Nebenparkplatz) überhaupt nicht tangiert, stünde während der Bauzeit des Parkhauses nur der Nebenparkplatz mit 67 Stellplätzen zur Verfügung. Dieser Parkraum müsste während der Bauphase ausschließlich Patienten und Besuchern zur Verfügung gestellt werden. Die Mitarbeiterparkplätze müssten ausgelagert werden. Der Transfer der Mitarbeiter/innen müsste über einen Bus-Shuttle-Dienst erfolgen. Zur abschließenden Bewertung der Parkhauslösung müssen im Rahmen einer Detailanalyse folgende Faktoren überprüft werden: ·
Bauzeit für die Erstellung des Parkhauses ·
Möglichkeit einer vorgezogenen Nutzung der
EG-Parkhausfläche ·
Alternativparkflächen für Mitarbeiter ·
Kosten für einen Bus-Shuttle-Dienst. In der Abschlussüberlegung muss geprüft werden, ob dieser gravierende Nachteil der Parkhauslösung z.T. abgefedert werden kann. ·
Zufahrtsituation: Die kleine Fläche zwischen der Dalkinger Straße und der unter dem BA 4 angegliederten Tiefgarage bedingt eine Rampensituation mit einem 15%-igen Gefälle. Die Ein- und Ausfahrt in die oberste Tiefgaragenebene erfolgt in einer 900-Kurve. Bei der Planung ist darauf zu achten, die Rückstaugefahr bei der Einfahrt von der relativ stark befahrenen Dalkinger Straße weitestgehend auszuschließen. Die Zufahrt ins Parkhaus erfolgt ebenerdig über die weniger befahrene Gartenstrasse. Auch hier ist bei der Anordnung und Gestaltung darauf zu achten, Rückstausituationen in die Gartenstraße bzw. die Dalkinger Straße nach Möglichkeit zu vermeiden. ·
Anbindung an die Klinik: Die Tiefgarage unter dem Neubauteil BA 4 hat den Vorteil einer größeren Nähe. Der Transfer zum Empfang sowie den Untersuchungs- und Ambulanzbereichen wird vorwiegend über Aufzug erfolgen. Hierbei ist zu untersuchen, ob die bereits intensiv ausgelasteten 2 Aufzüge des BA 4 durch die Ergänzung eines weiteren Tiefgaragenaufzugs ausreichend entlastet werden. Selbstverständlich wurden in der Planung auch 2 Treppenhäuser alternativ vorgesehen. Das Parkhaus befindet sich wie bisher der Zentralparkplatz auf der gegenüberliegenden Seite der Dalkinger Straße. Für eine zukunftsweisende Lösung sollte unbedingt ein Zebrastreifen die Straßenüberquerung für Patienten, Besucher und Mitarbeiter erleichtern. Der Transfer zur Ausgangsebene erfolgt über einen separaten Aufzug bzw. eine Treppe im Parkhaus. Eine Zusatzbelastung für die vorhandenen Aufzüge im BA 4 entsteht bei dieser Lösung nicht. ·
Nachbarschaftliche Abstimmung: Aufgrund der
zentralen Lage der St. Anna-Virngrund-Klinik ist in der Planungsvorbereitung
eine enge Abstimmung mit den angrenzenden Nachbarn erforderlich. Die ersten
Gespräche haben zwischenzeitlich bereits stattgefunden. Der St.
Anna-Virngrund-Klinik war und ist es bei allen bereits realisierten und
zukünftigen Bauvorhaben ein intensives Anliegen, das vorhandene gute
nachbarschaftliche Verhältnis zu erhalten und zu pflegen. ·
Erarbeitung weiterer Zusatzplanungen: Die Planung der Tiefgaragenlösung erfordert neben der originären Grundplanung 3 weitere Zusatzplanungen: · Platzierung der Entlüftungsanlage für die Abgase · Untersuchung der Notwendigkeit von wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) aufgrund Grundwassergefahr · Flucht- und Rettungswegekonzeption Diese vorgenannten Zusatzplanungsaufgaben sind bei der Parkhausvariante nicht erforderlich. ·
Investitionskosten: Eine abschließende Bewertung der beiden Parkraumvarianten ist auf der Basis der vorliegenden Grobkostenschätzungen noch nicht möglich. Die Pauschalkostenansätze ermöglichen noch keine definitive Aussage darüber, ob alle Gesamtkosten in der Kalkulation ausreichend berücksichtigt wurden. Insbesondere bei der Tiefgaragenlösung ist zu überprüfen, in welchem Umfang die Kosten für die Lüftung in den durchschnittlichen Stellplatzkosten in Höhe von 18.000 €/Stellplatz kalkulatorisch Berücksichtigung gefunden haben. Gleichzeitig ist die Notwendigkeit einer Entrauchungs- und/oder einer Sprinkleranlage einer Prüfung zu unterwerfen. Abhängig vom Ergebnis bewegen sich die Investitionskosten der Tiefgaragenvariante zwischen 3,69 Mio. € und 4,15 Mio. €. Unstrittig wird die Parkhauslösung geringere Investitionskosten im Vergleich zur Tiefgaragenvariante erfordern. Abhängig von der planerischen Gesamtgestaltung bewegen sich die kalkulierten Kosten zwischen 8.000 €/Stellplatz und 9.500 € /Stellplatz. Entsprechend entsteht auch hier eine Investitionskostenbandbreite zwischen 3,03 Mio. € und 3,60 Mio. €. Beim Wirtschaftlichkeitsvergleich ist allerdings auch zu berücksichtigen, dass die Parkhausvariante 67 zusätzliche Parkplätze in der aktuellen Planungsform realisiert. Insofern wäre abschließend zu prüfen, welche Kostenvorteile aus einer entsprechenden Flächenreduzierung auf die Vergleichsgröße zur Tiefgaragenvariante zu erzielen wären. ·
Betriebskosten: Im Bereich der Betriebskosten ist die Parkhausvariante deutlich günstiger als die Tiefgaragenvariante. Hierbei wirken sich insbesondere die zusätzlichen Betriebskosten für die Betriebstechnik in den Bereichen Be- und Entlüftung, Entrauchung, Sprinkleranlage und Brandschutztechnik bei der Tiefgaragenlösung kostensteigernd aus. Die Grobkostenkalkulation geht von jährlichen Betriebskosten für die Tiefgarage von ca. 106.000 € aus. Die wesentlich geringeren technischen Anforderungen an ein Parkhaus schlagen sich in deutlich niedrigeren Betriebskosten in Höhe von rund 29.000 € nieder. Da die Einnahmensituation von bewirtschaftetem Parkraum im Raum Ellwangen nicht überschätzt werden darf, muss der um 77.000 € niedrigere Betriebskostenaufwand der Parkhausvariante im Vergleich zur Tiefgaragenvariante Eingang in die Gesamtwirtschaftlichkeitsberechnung finden. Selbstverständlich sollte auch diese Kalkulation nochmals einer fachkundigen externen Prüfung unterzogen werden. ·
„Weiche Faktoren“: Sogenannte „weiche Faktoren“ für die Akzeptanz der Parkplatzvarianten sollten aufbauend auf Erfahrungswerten ebenso einer externen fachkundigen Bewertung unterzogen werden. ·
Erlössituation: Mit der Realisierung einer der o. g. Parkplatzvarianten für die St. Anna-Virngrund-Klinik werden diese Parkflächen bewirtschaftet werden. Grundsätzlich sollten die Erlöse mindestens die Betriebskosten refinanzieren. Unter Einbezug der Erfahrungswerte des Ostalb-Klinikums Aalen und des Klinikums Schwäbisch Gmünd sollte eine Prognoserechnung zusätzlich mit externen Erfahrungswerten flankiert werden. 4. Projektablaufsplan: Die vorgelegte Vorstudie der beiden Parkplatzkonzepte wurde im Rahmen grundsätzlicher strategischer Überlegungen von verschiedenen, bisher am Bau , beteiligten Büros erstellt. Die Verwaltung hat die fachlichen Rahmendaten für die Erstellung der Konzepte zur Verfügung gestellt. Angesichts dieser z. T. noch „rohen“ Vorplanung und einer evtl. bestehenden unterschiedlichen Interessenslage, der an diesen Grundsatzüberlegungen beteiligten Büros, sollte die Machbarkeit vor Beginn der eigentlichen Planungsphase von einem unabhängigen externen Beratungsbüro konzeptionell geprüft werden. In dieser Machbarkeitsstudie sollten alle Vergleichskomponenten und eine betriebswirtschaftliche Investitions- und Betriebskostenschätzung für beide Parkplatzvarianten erarbeitet werden. Finanzierung und FolgekostenDie Kosten für die Machbarkeitsstudie sind bereits im Wirtschaftsplan 2008 mitberücksichtigt worden. Für die gesamte Planung wurden im Wirtschaftsjahr 2008 250.000 € zur Verfügung gestellt. Die Kostenhöhe für die Machbarkeitsstudie müssen noch ermittelt werden. Die geplanten Kosten für die Lösung der gravierenden Parkplatzproblematik an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen sind im Rahmen der Haushaltspläne 2009 ff. zu berücksichtigen. Anlagen--- |
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