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Antrag der VerwaltungDie Fassadenarbeiten am Klinikum Schwäbisch Gmünd werden an die Fa. Schindler, Roding/Oberpfalz, zum Preis von 3.538.987,99 Euro vergeben. Sachverhalt/BegründungI. Einführung Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 25.07.2006 für die Baumaßnahme „Integration Margaritenhospital und Restsanierung der Stauferklinik“ Baufreigabe erteilt. II. SachstandIn der weiteren Abwicklung der Baumaßnahme wurden am 13.02.2007 die Fassadenarbeiten europaweit ausgeschrieben. Insgesamt wurden 20 Leistungsverzeichnisse ausgegeben, 4 Angebote gingen ein. Die Submission erfolgte am 13.04.2007. Die Auswertung der Angebote erfolgte durch die ARGE SGP + Partner (Bauleitung Büro Schöne/Seeberger/Müller). Der von der HU-Bau enthaltene Kostenansatz für die Fassadenarbeiten beläuft sich auf einen Betrag von 2.978.000 Euro. Die Auswertung der eingegangenen Angebote erbrachte nachfolgende Rangfolge: 1. Fa. Schindler (Roding Oberpfalz) 3.952.001,15 Euro 2. Fa. Starz
(Aalen) 4.222.702,76
Euro 3. Fa. Fenster-Keller (Neuenstein) 4.259.116,32 Euro Wie sich zeigte, ergab sich vom Kostenansatz HU-Bau bis zum günstigsten Bieter (Fa. Schindler, Roding) eine Kostendifferenz von 974.001,15 Euro. Damit war der Kostenansatz um 33 % überschritten und somit die Voraussetzung für die Aufhebung der Ausschreibung aus wirtschaftlichen Gründen gegeben. III. Grundsätzliche Bewertung der SituationAufgrund der enormen Entwicklung der Baukonjunktur in den letzten 9 Monaten war mit der Überschreitung der Kostenansätze zu rechnen. Dies insbesondere in einem Gewerk, in dem ausschließlich Stahl, Aluminium und Glas verarbeitet werden. Ganz speziell in diesem Bereich kam es innerhalb des letzten dreiviertel Jahres zu enormen Preissteigerungen, welche teilweise auch mit Materialverknappungen einhergingen. Trotzdem war die Größenordnung der Kostenüberschreitung überraschend. Der Gestaltung der Außenfassade kommt enorme Bedeutung zu. Zum einen ist eine ansprechende Außenoptik gerade bei einem so großen Baukörper von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Gleichzeitig nehmen qualitative Gesichtspunkte den gleichen oder noch größeren Stellenwert ein. Dies insbesondere auch im Hinblick auf immer wichtiger werdende Aspekte des Sonnen-/Wärmeschutzes. Eine qualitativ hochwertige Ausführung bringt langfristig sehr entscheidende Vorteile. Ein besonders gutes Beispiel hierfür ist die Außenfassade des Landratsamts in Aalen. Auch nach 23 oder 24 Bestandsjahren macht die Außenfassade dieses Gebäudes einen hervorragenden Eindruck. Es zeigt sich, dass der damals gewählte Ansatz einer qualitativ hochwertigen Ausführung absolut richtig war und sich im Hinblick auf spätere Instandhaltung auszahlt. Der Krankenhausausschuss wurde in seiner Sitzung am 15.05.2007 und insbesondere in der Sitzung am 12.06.2007ausführlich und umfassend über die Situation, vor allem über die planerischen Details der Außenfassade, informiert. Planer und Bauleitung wurden beauftragt, eine Reihe von weiteren Abklärungen vorzunehmen. Der Bauterminplan ließ eine nochmals sehr eingehende Überprüfung der Fassadensituation zu, da die Arbeiten in diesem Bereich erst im Herbst 2007 beginnen werden. Die Ausschreibung wurde aufgehoben und ein Verhandlungsverfahren ohne öffentliche Vergabebekanntmachung eingeleitet; d.h. nur die 4 Bieter der aufgehobenen Ausschreibung wurden zur Teilnahme aufgefordert. Eine Firma zeigte kein Interesse und sagte ab. Mit den verbleibenden 3 Bietern wurden technische Abklärungsgespräche geführt, inwieweit eine Kostenreduktion möglich ist, ohne dass die klima- und schallschutztech-nischen Funktionen, die repräsentative Optik und die Qualität der Fassade wesentlich beeinträchtigt werden. Eine weitere Firma zog sich darauf aus dem Verhandlungsverfahren zurück, weil sie aufgrund der nun zeitlichen Verschiebung nicht mehr in der Lage war, die Arbeiten termingerecht ausführen zu können. Es verblieben 2 Bieter: die Firma Schindler und die Firma Kellerbau. Das Angebot der Firma Schindler ist mit einer Kostenreduktion um 413.013,16 € auf 3.538.987,99 € das wirtschaftlich annehmbarste Angebot. Die Überschreitung des Kostenansatzes um 560.987,99 € ist aus Sicht der Bauleitung und Betriebsleitung vertretbar. Es wird deshalb vorgeschlagen, die Fassadenarbeiten an die Firma Schindler zum Preis von 3.538.987,99 € zu vergeben. IV. Finanzierung und FolgekostenAnlagen---
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