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Vorlage - 110/07  

 
 
Betreff: Ostalb-Klinikum Aalen:
Sanierung des Gebäudes Frauenklinik
Status:öffentlich  
Federführend:Ostalb-Klinikum   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kliniken und Gesundheit Vorberatung
23.07.2007 
Sitzung des Krankenhausausschusses ungeändert beschlossen   

Antrag der Betriebsleitung

Antrag der Betriebsleitung

 

1.      Der Krankenhausausschuss nimmt den Sachstandsbericht der Betriebsleitung zur Kenntnis.

 

2.      Die Betriebsleitung wird beauftragt, auf Basis der vorliegenden Grundlagenermittlung eine Entwurfsplanung mit Kostenschätzung und Zeitplan zu erarbeiten.

3.      Die Entwurfsplanung wird bis zur Sitzung am 9. Oktober 2007 abgearbeitet und dem Krankenhausausschuss zur Entscheidung vorgelegt.

Sachverhalt/Begründung

Sachverhalt/Begründung

 

Das Gebäude der Frauenklinik wurde in den Jahren 1963 und 1964 errichtet. In diesem Gebäude sind heute untergebracht:

 

·        Kreißsäle

·        Entbindungsstation

·        Neonatologische Intensivstation (Frühgeborene)

·        Gynäkologische und Onkologische Station

·        Ambulanz und Funktionsräume der Frauenklinik

·        Elternschule Frauenklinik Aalen e.V.

·        Station der Klinik für Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik

·        Ambulanz und Funktionsräume der Klinik für Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik

·        Büroräume im Untergeschoss

 

Baumaßnahmen in den vergangenen 40 Jahren Nutzungsdauer

 

·        1998

o       Sanierung einer Station für die Neonatologische Intensivstation im Zuge der Integration der Kinderklinik in das Haupthaus

§         Die Kosten sind in der Gesamtmaßnahme „Integration Kinderklinik“ enthalten

 

·        1999

o       Modernisierung der Entbindungsstation

§         Gesamtkosten, ca. 500.000 €, davon 450.000 € Eigenanteil Klinikum, 50.000 € Ostalbkreis

 

·        2001

o       Modernisierung eines Kreißsaales mit Gebärwanne

§         Gesamtkosten, ca. 350.000 €, davon 150.000 € Land, 200.000 € Ostalbkreis

 

·        2002

o       Sanierung der Ebene 5 für Station, Ambulanz und Funktionsräume der neuen Fachabteilung Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik

§         Gesamtkosten ca. 1.200.000 €, davon 500.000 Land, 550.000 Ostalbkreis, 150.000 Eigenanteil Klinikum

 

o       Erneuerung einer Aufzugsanlage

§         Gesamtkosten ca. 500.000 €, davon 350.000 Land, 150.000 Ostalbkreis


Notwendiger Sanierungsbedarf

 

Mit Ausnahme der oben beschriebenen Maßnahmen ist das Gebäude in seinen wesentlichen Bauteilen seit 1964 unverändert. Dies bedeutet, dass im Zuge einer grundlegenden Sanierungsmaßnahme des gesamten Gebäudes sämtliche Elektroleitungen auszutauschen sind, insbesondere die Verteilungsanlagen. Der bauliche Brandschutz aus dem Jahr 1964 ist nicht mehr zeitgemäß und nur im Rahmen des Bestandsschutzes hinnehmbar. Bei den anstehenden Maßnahmen muss deshalb zwingend der gesamte bauliche Brandschutz modernisiert werden. Etwa 2/3 der Fenster dieses Gebäudes sind noch im Originalzustand und sind auszutauschen.

 

Die Sanitäranlagen sind nicht mehr zeitgemäß und bedürfen einer Erneuerung. Es ist im Jahr 2007 in einer deutschen Frauenklinik nicht mehr zu vermitteln, dass einige Zimmer keine eigenen Sanitärbereiche und die Kreißsäle kein eigenes WC haben.

 

Als besonders problematisch sehen wir auch den Zustand des Estrichs an, der in mehreren Bereichen gebrochen ist, sichtbar durch Einmuldungen in den Böden. Die Außenfassade muss dringend eine Wärmedämmung erhalten mit neuem Außenputz und Anstrich. Diese Maßnahme ist vor dem Hintergrund steigender Energiekosten von wesentlicher Bedeutung für Betriebskosten.

 

Rahmenbedingungen für die praktische Umsetzung der Sanierung

 

Folgende Rahmenbedingungen stehen heute schon fest:

 

  • Die Sanierung der Bettenbereiche kann nur Schritt für Schritt im laufenden Betrieb erfolgen. Eine praktikable Interimslösung (Auslagerung der Bettenstation in einen „Container“) ist auf unserem Gelände nicht möglich.

 

  • Bei den Kreißsälen ist eine Sanierung während des Betriebs hingegen ausgeschlossen. Hier ist zu prüfen, ob eine Auslagerung in Container während der Bauzeit möglich oder ob genügend Fläche für einen Anbau vorhanden ist. Diese beiden Varianten sind aus Patientinnensicht, aus ablauforganisatorischer Sicht und unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit eingehend zu untersuchen.

 

Begehung

 

Die Begehung in der Sitzung am 23. Juli 2007 ermöglicht es, den Mitgliedern des Krankenhausausschusses den beschriebenen Zustand in Augenschein zu nehmen. Bei der Beratung des Tagesordnungspunktes werden Fachleute die Grundlagenermittlung und mögliche Varianten vortragen.

 


 

Anlagen

 

 

Sichtvermerke

 

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Janischwoski


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Dezernat II

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Hubel

Landrat

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Pavel