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Vorlage - 113  

 
 
Betreff: Neustrukturierung der Inneren Medizin am Klinikum Schwäbisch Gmünd
Status:öffentlich  
Federführend:Klinikum Schwäbisch Gmünd   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kliniken und Gesundheit Entscheidung
12.07.2004 
Sitzung des Krankenhausausschusses ungeändert beschlossen   

Antrag der Betriebsleitung:

Antrag der Betriebsleitung:

 

1.      Der Krankenhausausschuss stimmt der von Landrat Klaus Pavel und der Betriebs­leitung des Klinikums Schwäbisch Gmünd vorgeschlagenen Neustrukturierung der Inneren Abteilung am Klinikum Schwäbisch Gmünd zu.

2.      Der Chefarztvertrag mit Prof. Dr. med. Kurt Weigand wird um drei Monate, bis zum 30.04.2005, verlängert.

3.      Die Stelle des neu zu besetzenden Chefarztes für die Leitung der Inneren Abteilung am Klinikum Schwäbisch Gmünd ist umgehend auszuschreiben.

 

Sachverhalt/Begründung

I.                   Einleitung

Die Abteilung für Innere Medizin am Klinikum Schwäbisch Gmünd wird geleitet durch die Chefärzte Prof. Dr. med. Kurt Weigand (Schwerpunkt für Gastroen­terologie, Dienstantritt am 01.11.1985) und Dr. med. Martin Redenbacher (Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie, Dienstantritt am 01.01.1978).

Die Abteilung verfügt derzeit über 180 Planbetten und ist damit die größte Ab­teilung der Inneren Medizin in weiter Umgebung.

Neben den beiden Chefarztpositionen verfügt die Abteilung derzeit über 5 Oberarzt- und 15 Assistenzarztplanstellen.

Die Abteilung behandelt im Jahr ca. 5.300 Patienten stationär und ca. 4.000 Patienten ambulant. Die Anzahl der Berechnungstage belief sich im Jahr 2003 auf 50.901. Die Verweildauer der Abteilung lag im Jahr 2003 bei 9,31 Tagen.

Die beiden Chefärzte erreichen im Jahr 2005 das 65. Lebensjahr (Prof. Dr. Weigand im Januar 2005, Dr. Redenbacher im April 2005) und gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Mehr oder weniger gleichzeitig werden die beiden Oberärzte von Herrn Dr. Redenbacher (Dr. med. Jens Lange und Dr. med. Claus Büchmann) in den Ruhestand gehen. Von den sieben leitenden Ärzten der Inneren Medizin (2 Chefärzte, 5 Oberärzte) wechseln somit vier. Insofern kann mit aller Berechtigung von einem Generationswechsel gesprochen wer­den, welcher vielfältige Chancen für einen Neuaufbau bietet.


II.                Notwendigkeit der Neustrukturierung der Abteilung

Die fortschreitende Verknappung der Mittel sowohl volks- als auch betriebswirt­schaftlich, der zunehmende Wettbewerb, die Forderung der Kostenträger von Verlagerung der Leistungen in den ambulanten Sektor, die Forderung nach in­tersektoraler Verzahnung (ambulant-stationär) sowie die Anforderungen an medizinisches Qualitätsmanagement bedingen das Beschreiten neuer Wege.

Zu den vorgenannten Situationen kommt das stetige Fortschreiten der Subspe­zialisierung medizinischer Gebiete.

Wie auf allen Feldern der modernen Medizin gab es auch im Bereich der In­neren Medizin in den letzten zwei Jahrzehnten tief greifende Veränderungen, weitere Entwicklungen und Spezialisierungen. Als Beispiele seien hier die inva­sive Kardiologie mit diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten (Ballon­aufdehnung, Stentimplantation) mittels eines Linksherzkatheters, moderne Kon­zepte zur Schlaganfallbehandlung mit standardisierter Diagnostik, Therapie und Frührehabilitation, der Aufbau geriatrischer Schwerpunkte mit dringend gebotener Verbesserung der Versorgung älterer Menschen sowie die Speziali­sierung der Diabetologie genannt.

Diese Entwicklungen haben zur Folge, dass sich die leitenden ärztlichen Kräfte einer Abteilung in einem wichtigen Segment ihrer Tätigkeit auf einzelne Berei­che konzentrieren müssen, um so in der Summe insgesamt nach außen ein möglichst umfassendes und abgerundetes Leistungsspektrum anbieten zu kön­nen. Diese Entwicklung zeigt sich auch im immer mehr zunehmenden Wandel des Chefarztes bzw. Facharztes vom Generalisten zum Spezialisten.

Um dieses Ziel erreichen zu können, ist es erforderlich, dass die speziellen Qualifikationen und fachärztliche Expertisen, die auf der Oberarztebene vor­handen sind, mehr als bisher in den Vordergrund treten können.

Die medizinischen Abteilungen müssen also künftig weniger auf das spezifische Leistungsprofil des Chefarztes, sondern mehr auf das gesamte Leistungsprofil aller Leitenden Ärzte nach außen dargestellt werden, um so den Kreis der an­sprechbaren Patienten möglichst groß zu halten. Hierzu ist es jedoch erforder­lich, dass das hierarchische Gefälle vom Chefarzt zu den Oberärzten deutlich verringert wird und diese durch spezielle organisatorische und rechtliche Festle­gungen die Möglichkeit haben, mehr eigenverantwortlich am Patienten und mehr in die Öffentlichkeit hinein wirken zu können.

Die zuvor angesprochene Forderung der Kostenträger, Leistungen in den am­bulanten Sektor zu verlagern, wird mittelfristig im stationären Bereich der Inne­ren Medizin Mindererlöse in der Größenordnung von 20 – 25 % verursachen. Diese Erwartung oder auch Befürchtung soll mit einem fachlich deutlich breiter aufgestellten Angebot minimiert werden.


III.             Zukunftswerkstatt Krankenhaus

Im Rahmen einer von Herrn Landrat Klaus Pavel ins Leben gerufenen „Zu­kunftswerkstatt Krankenhaus“ wurde die Neustrukturierung der Inneren Medizin am Klinikum Schwäbisch Gmünd bereits seit Herbst 2002 in einer Arbeits­gruppe diskutiert. Neben engagierten Mitarbeitern des Klinikums war hier auch der Personalrat und auch ein Vertreter der Baden-Württembergischen Kranken­hausgesellschaft beteiligt.

Da die Frage der Neustrukturierung der Inneren Medizin und somit der länger­fristigen Neuausrichtung eine nicht einfach zu lösende Aufgabe ist, welche ei­nen weiten Überblick über die medizinische Entwicklung erfordert, wurde hierzu erstmals auch ein Beratungsunternehmen, die Fa. Dr. Göke & Partner, Management Service GmbH, Dortmund, eingeschaltet.

In einer Vielzahl von Sitzungen und Gesprächen, auch mit niedergelassenen Ärzten, und den offiziellen Vertretern der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd gelangte man zu dem Ergebnis, die Innere Medizin am Klinikum Schwäbisch Gmünd künftig so zu strukturieren, dass sie durch einen Chefarzt geleitet wird. Die frei werdende Chefarztstelle sowie die Oberarztstellen bleiben in der hie­rarchischen Einordnung Oberarztpositionen; sie erhalten jedoch die Bezeich­nung „Leitende Ärzte“.

Dies hat insgesamt den wichtigen Vorteil, dass auf dieser neu entstandenen Leitungsebene dauerhaft und in die Zukunft gerichtet ein breites kompetentes Leistungsspektrum der gesamten Inneren Medizin fachlich gewährleistet ist und in seiner Wirkung nach außen klar zum Tragen kommt.

Um die unter Ziffer II angesprochenen Ziele erreichen zu können, erhalten sie ein eigenes Liquidationsrecht sowie einen größeren Zuständigkeitsbereich. Hierauf wird in folgendem noch eingegangen.

Ebenfalls ist Teil der Neustrukturierung, dass die seither innerhalb der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin angesiedelte Subabteilung für Natur­heilverfahren künftig in die Innere Medizin integriert wird.


IV.              Künftiges Leistungsspektrum der Inneren Medizin am Klinikum Schwäbisch Gmünd

Obwohl von der Größe, vom Einzugsbereich und auch vom Leistungsspektrum des Klinikums erforderlich, wird mit Rücksicht auf das Ostalb-Klinikum Aalen mittelfristig vom Aufbau eines Linksherzkathetermessplatzes abgesehen. An die­ser Stelle ist festzustellen, dass die invasive Kardiologie immer mehr zu einer unverzichtbaren Basismethode internistischer Versorgung wird.

Erforderlich ist jedoch, die konservative kardiologische Tätigkeit am Klinikum Schwäbisch Gmünd völlig neu aufzubauen. Dieser Neuaufbau beinhaltet auch den Aufbau einer angiologischen Kompetenz (Angiologie = Lehre von der Er­krankung der Blutgefäße).

Dieses Fachgebiet ist im Zusammenhang mit der ebenfalls im Haus befindli­chen Abteilung für Visceral- und Gefäßchirurgie und der Diabetologie zu se­hen, da angiologische Patienten oft der kompetenten Mitbehandlung dieser Bereiche bedürfen bzw. aus diesen Fachgebieten zugewiesen werden. Durch die Anstellung eines Leitenden Arztes mit der Qualifikation eines Angiologen soll hier ein weiteres spezielles Leistungsangebot innerhalb des Ostalbkreises aufgebaut werden. Vergleichbare Angebote sind in den umliegenden Kranken­häusern, mit Ausnahme des Diakonissenkrankenhauses Schwäbisch Hall und dem Bundeswehrkrankenhaus in Ulm, nicht vorhanden.

Im Bereich der invasiven kardiologischen Tätigkeit, d. h. also im Bereich des Linksherzkathetermessplatzes, wird die seither schon hervorragende Zusam­menarbeit mit dem Ostalb-Klinikum Aalen weiter ausgebaut, so dass zukünftig ein kreisweites Konzept für die Akutversorgung kardiologischer Patienten in Aussicht steht. Entsprechende Absprachen hierzu werden im Moment unter den beiden Kliniken diskutiert.

Ein weiterer wichtiger Leistungsschwerpunkt der Abteilung für Innere Medizin wird der Bereich Hämatologie/Onkologie darstellen. Dieser Bereich hatte seit­her am Klinikum Schwäbisch Gmünd schon eine Schwerpunktfunktion inner­halb des Ostalbkreises mit deutlicher Ausstrahlung in die Nachbarkreise hinein. Diese Expertise soll durch die Zuweisung dieses Aufgabengebietes für die neue Chefarztposition gestärkt und weiter ausgebaut werden.

Ebenfalls sollen die seitherigen Schwerpunkte Alterskrankheiten (Geriatrie) und Diabetologie weiterentwickelt werden, da aufgrund der veränderten Alters­struktur der Bevölkerung hier der Bedarf an Fachkompetenz in den kommen­den Jahren an Bedeutung stark zunehmen wird. Der hierbei schon vorhandene fachübergreifende und teamorientierte Arbeitsansatz kann sich auf die Gesamt­struktur der zukünftigen Inneren Abteilung positiv auswirken.

Nicht zuletzt muss die Bedeutung des bereits bestehenden Schwerpunktes Gastroenterologie/Hämatologie/Endoskopie gesichert und in den frisch bezo­genen, neuen Räumlichkeiten des Funktionsbaues weiter ausgebaut werden.


V.                 Organisationsstruktur der neuen Inneren Medizin


1.       

 
Organigramm



2.        Erläuterungen

Wie schon unter II ausgeführt, soll die Abteilung künftig nur noch durch ei­nen Chefarzt geleitet werden. Durch ihn soll das Fachgebiet Hämatolo­gie/Onkologie vertreten werden. Innerhalb der Ebene der Leitenden Ärzte wird ebenfalls ein Facharzt mit dieser Qualifikation vorhanden sein, um somit eine kontinuierliche Behandlung der onkologischen Patienten sicher­zustellen und dem Chefarzt gleichzeitig die Wahrnehmung der Führungs­aufgaben zu ermöglichen.

Der Zuständigkeitsbereich des Chefarztes erstreckt sich auf die Gesamtab­teilung. Er hat insbesondere folgenden Verantwortungsbereich:

a)      Dienstvorgesetzter gegenüber allen Ärzten der Abteilung sowie des Sek­retariatspersonals

b)      Gesamtorganisation der Abteilung

c)      Sicherstellung und Organisation der Dienste

d)      Sicherstellung der Vertretungsnotwendigkeiten

e)      Sicherstellung einer hoch qualifizierten ärztlichen Weiterbildung

f)         Zuständigkeit für den gesamten Ressourceneinsatz der Abteilung (Per­sonal, Räumlichkeiten, Geräte)

g)      Sicherstellung der Qualität der medizinischen Arbeit gemäß den jeweili­gen speziellen Leitlinien

h)      Sicherstellung der Maßnahmen im Hinblick auf die Qualitätsleitlinien nach KTQ (Konzept für Qualität und Transparenz im Krankenhaus)

i)         Sicherstellung der ordnungsgemäßen Patientenaktenführung

 

Er hat im Weiteren die konkrete medizinische Endverantwortung für die Pa­tienten, welche dem Fachgebiet Hämatologie/Onkologie zuzuordnen sind. Im Weiteren stellt er sicher, dass die restlichen Patienten der Inneren Medi­zin von den Leitenden Ärzten entsprechend den Leitlinien der jeweiligen medizinischen Fachgesellschaften behandelt werden. Er hat insoweit eine Aufsichtspflicht gegenüber den nachgeordneten Leitenden Ärzten. Die Lei­tenden Ärzte tragen jedoch die medizinische Endverantwortung für die von ihnen behandelten Patienten.

Der Chefarzt ist weiter verantwortlich für die Einhaltung des Gesamtbudgets der Inneren Medizin. Hier tragen die Leitenden Ärzte Mitverantwortung. In regelmäßigen Teambesprechungen ist die Zielerreichung zu überprüfen.

Er hat die Leitenden Ärzte bei seinen Auswahlentscheidungen hinsichtlich des ärztlichen Personals zu beteiligen.



 

VI.              Vertragliche Notwendigkeiten

1.                                                                  Chefarzt

Der Chefarzt erhält einen Chefarztvertrag nach dem Muster der Deutschen Krankenhausgesellschaft, welcher an verschiedenen Stellen auf die spezielle Situation der Inneren Medizin am Klinikum Schwäbisch Gmünd modifiziert ist.

Der Vertrag wird finanzielle Leistungsanreize hinsichtlich der Budgeterrei­chung beinhalten.


2.                                                                  Leitende Ärzte

Die Leitenden Ärzte werden grundsätzlich in einem BAT-Arbeitsverhältnis angestellt. Es erfolgt die Vereinbarung eines Zusatzvertrages, welcher unter anderem folgende Inhalte haben wird:

- Bezeichnung „Leitender Arzt“
- Einräumung eines Liquidationsrechts
- Möglichkeit eines Zusatzeinkommens bei Erreichung der Abteilungsziele
- Medizinische Endverantwortung für seinen speziellen Bereich
- Vertretungsregelungen


VII.           Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Erwartungen

Die neue Leitung der Inneren Abteilung ist als teamorientiertes Führungsmodell zu bewerten. Innerhalb dieses Führungsmodells gibt es zunächst eine Gesamt­verantwortung eines jeden Einzelnen für die gesamte Abteilung, daneben die konkrete Endverantwortung für den jeweils auszufüllenden medizinischen Be­reich.

Der Stellenplan der Abteilung wird in so weit verändert, indem eine Chefarzt­stelle zu einer leitenden Arztstelle umgewandelt und die seither innerhalb der Anästhesiologie angesiedelte Oberarztstelle der Subabteilung für Naturheilver­fahren in die Innere Medizin übernommen wird. Es entstehen somit keine zu­sätzlichen Personalkosten.

Dem gegenüber besteht die Erwartung, dass durch die künftig vorgesehene Gesamtzuständigkeit eines Chefarztes, vor allem personelle Ressourcen besser eingesetzt werden können. Diese Erwartung erstreckt sich insbesondere auch auf die hierdurch deutlich bessere und einfachere Auslastung von nachgeord­netem Funktionspersonal sowie von medizinischen Geräten und räumlichen Ressourcen. Die seitherige Auftrennung in die Innere Abteilung I und Innere Abteilung II erschwerte dies. Neben dem breiteren medizinischen Aufbau der Abteilung ist die Erwartung wirtschaftlicher Vorteile ein weiterer wesentlicher Grund für die vorgeschlagene Neustrukturierung der Abteilung.


VIII.        Zeitschiene

Wie unter I ausgeführt, enden die Arbeitsverhältnisse der seitherigen Chefärzte zum Beginn des Jahres 2005. Es wird an dieser Stelle der Vorschlag der Be­triebsleitung des Klinikums Schwäbisch Gmünd unterbreitet, das Dienstverhält­nis mit Herrn Prof. Dr. Weigand um 3 Monate zu verlängern, um somit zum 01.05.2005 einen kompletten Neubeginn der neuen Abteilungsstruktur zu er­möglichen.


IX.              Stellenausschreibung

Bei Zustimmung des Krankenhausausschusses zur vorgeschlagenen Neustruk­turierung wird die Stellenausschreibung für den Chefarzt noch vor der Som­merpause 2004 erfolgen. Das Chefarztauswahlverfahren kann dann in den Monaten Oktober und November 2004 durchgeführt werden, die Chefarztwahl kann in der Sitzung des Krankenhausausschusses am 30.11.2004 erfolgen. Bis zum vorgesehenen Dienstantritt des neuen Chefarztes ist somit noch ein Zeit­raum von 5 Monaten gegeben, welcher ausreichend Zeit für weitere Vorberei­tungen bietet.

Die seitherigen Oberärzte bzw. noch einzustellenden Oberärzte sind zum Zeit­punkt 01.05.2005 zu „Leitenden Ärzten“ zu ernennen.


X.                 Wie kann die weitere Entwicklung aussehen?

Entsprechend den gesetzlichen Veränderungen mit dem Gesundheitsmoderni­sierungsgesetz (GMG) zum 01.01.2004 ergeben sich im Hinblick auf die Gründung von medizinischen Versorgungszentren oder auch im Hinblick auf die Integrierte Versorgung neue Möglichkeiten.

Die Umsetzung dieser neuen Regelungen geht bis jetzt schleppend voran. Sie bieten jedoch grundsätzlich deutlich mehr als seither verbesserte Chancen zur Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten. Dies wird und muss auch der Weg der Zukunft sein. Das Klinikum Schwäbisch Gmünd hat in diesem Be­reich schon eine Vielzahl von Kooperationen vorzuweisen und wird dies auch zielstrebig weiter ausbauen.

Erkennbar ist, dass die medizinischen Fachbereiche deutlich mehr betriebswirt­schaftliche Unterstützung benötigen als seither. Noch viel mehr als bisher muss sich diese Erkenntnis durchsetzen. Zu wenig hat sich bis jetzt die Ansicht durch­gesetzt, dass jeder medizinische Fachbereich in der Lage sein muss, die durch ihn entstehenden Kosten zu refinanzieren bzw. Überschüsse für den Gesamtbe­trieb zu erwirtschaften. Hier ist es erforderlich, dass weit mehr als in der Ver­gangenheit Modelle in der Vergütung im Hinblick auf den
wirtschaftlichen Erfolg oder auch Misserfolg der Abteilung gefunden werden.

 

 

Anmerkung
Zusätzlich zu den Aussagen in der Vorlage ist ein kurzer Vortrag vorgesehen.


 

Anlagen

 

 

Sichtvermerke

 

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Hees


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Dezernat II

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Hubel

Landrat

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Pavel