Bürgerinformationssystem
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Antrag der Verwaltung:
Kenntnisnahme Sachverhalt/Begründung
Vor dem Hintergrund permanent steigender Aufwendungen für Jugendhilfe, und dabei insbesondere bei den Hilfen zur Erziehung, der schwierigen Lage der kommunalen Haushalte sowie der sehr unterschiedlichen Fallzahlenentwicklung in den Stadt- und Landkreisen, hatte der Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern in den Jahren 1996 und 1997 eine umfangreiche „Untersuchung der unterschiedlichen Inanspruchnahme vollstationärer Heimerziehung im Verbandsgebiet“ - die sogenannte „Eckwerteuntersuchung“ - durchgeführt. Diese Untersuchung erbrachte in ihren Ergebnissen eine Vielzahl an Befunden und Erkenntnissen über das facettenreiche Bedingungsgefüge zur unterschiedlichen Inanspruchnahme von Jugendhilfeleistungen in den Kreisen.
Im März 1998 beauftragte der Landesjugendhilfeausschuss die Verwaltung des Landesjugendamtes, anknüpfend an dieses Projekt, das Konzept einer regelmäßigen integrierten Sozial- und Jugendhilfeberichterstattung für das Verbandsgebiet zu erarbeiten. Die wesentliche Zielsetzung eines solchen Vorhabens wurde darin gesehen, zukünftig über ein auf Dauer angelegtes Beobachtungs- und Berichtskonzept zu verfügen, das die Entwicklungen in der Inanspruchnahme insbesondere von Leistungen der Hilfen zur Erziehung im Verbandsgebiet insgesamt und in kreisspezifischer Perspektive aufbereitet, und die dabei erkennbare Veränderungsdynamik in eine Gesamtschau mit dem Wandel sozialstruktureller Bedingungen stellt. Damit wollte der Landesjugendhilfeausschuss darauf hinwirken, dass ihm und den Kreisen eine zeitnahe und zuverlässige Datengrundlage zur Einschätzung wesentlicher Entwicklungen im Jugendhilfebereich, der Veränderungen von Lebenslagen und im Blick auf vergleichende Standortbestimmungen zur Verfügung steht.
Den ersten „Bericht zur Entwicklung von Jugendhilfebedarf und sozialstrukturellem Wandel in Württemberg-Hohenzollern in den Jahren 1994 bis 1999“ hat der Landesjugendhilfeausschuss im Juni 2002 zur Kenntnis genommen. Dieser Bericht soll in einem 3-Jahres-Zyklus fortgeschrieben werden. Im Ostalbkreis wurde dieser Bericht von Dr. Bürger im Jugendhilfeausschuss am 01.07.2003 vorgestellt.
Herr Dr. Bürger wird in der Sitzung am 04.07.2006 die fortgeschriebenen Ergebnisse - bezogen auf den Ostalbkreis im Fortschreibungszeitraum 1999 bis 2003 (und ergänzend zum 31.12.2005) - vorstellen. Finanzierung und Folgekosten
- - - Anlagen
Broschüre: „Zur Entwicklung von Jugendhilfebedarf und sozialstrukturellem Wandel - Zusammenfassung zentraler Ergebnisse des Berichtes zum Zeitraum 1999 bis 2003“
Sichtvermerke
Geschäftsbereich__________________________________________________ Funk Dezernent__________________________________________________ Rettenmaier Dezernat II__________________________________________________ Hubel Landrat__________________________________________________ Pavel |
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