Bürgerinformationssystem
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Antrag der Betriebsleitung: Der
Krankenhausausschuss ermächtigt Landrat Klaus Pavel, gemäß § 17(4) des
Gesellschaftsvertrags der OAKS in der Gesellschafterversammlung den
Jahresabschluss festzustellen und den Beschluss zu fassen, dass der
Jahresfehlbetrag von 5.483,38 Euro auf neue Rechnung vorgetragen und die Geschäftsführung
für das Jahr 2004 entlastet wird. Sachverhalt Die
Ostalb-Klinikum Service-GmbH hat am 01. Juli 2004 ihre Geschäftstätigkeit
begonnen. Entsprechend den Beschlüssen der Gremien wurde Krankenhausdirektor
Axel Janischowski mit der Geschäftsführung beauftragt und Herr Ulrich Geiger,
Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Klinikdienste Süd, Kempten,
zum Prokuristen ernannt. Die
OAKS-GmbH ist gemäß dem Gesellschaftervertrag für Aufgaben sogenannter
patientenferner Dienste und Service-Leistungen gegründet worden. Im ersten
Geschäftsjahr 2004 war die Gesellschaft in den Bereichen Reinigung, Catering,
Pforte und Transport tätig. Zum Jahreswechsel 2004/2005 hatte die Service-GmbH
38 Beschäftigte. Der Umsatz zwischen dem 1.7.2004 und dem 31.12.2004 betrug
556.000 Euro. Die
ersten Monate der Geschäftstätigkeit waren auch vom Aufbau des Kommunikations-
und Controllingsystems zwischen Geschäftsführung und Verwaltung geprägt. Die
Anschaffung einer Berufskleidung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
Pfortendienst wurde sehr früh realisiert. Im Küchenbereich wurden einige
Aktionen umgesetzt, bei der sich regionale Lieferanten beteiligt haben, z.B.
Das
in den Bereichen Reinigung und Küche aufgebaute Qualitätsmanagementsystem wurde
von der LGA InterCert Zertifizierungsgesellschaft mbH geprüft. Im Ergebnis
bescheinigt das unabhängige Institut, dass ein Qualitätsmanagementsystem nach
DIN EN ISO 9001:2000 eingeführt wurde und die Anforderungen erfüllt. Gleich
nach der Übernahme der Service-Dienstleistungen im Ostalb-Klinikum am 1. Juli
2004 hat sich die Ostalb-Klinikum Service GmbH entschlossen, die schon
bestehenden Qualitätssicherungsmaßnahmen in den Bereichen Reinigung und Küche
zu bündeln, fortzuentwickeln und in ein Qualitätsmanagementsystem zu
integrieren. Ein
wichtiger Baustein des Qualitätsmanagementsystems in der Küche ist zum Beispiel
eine lückenlose Dokumentation und Prüfung der Nahrungsmittel vom Wareneingang
bis zum Verlassen der Küche. In allen Stufen des Produktionsprozesses ist
sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorgaben (z.B. bei der Temperatur)
eingehalten werden. Im Zentrum des Qualitätsmanagementsystems in der Küche
steht natürlich die Einhaltung der Hygienerichtlinien. Neben umfangreichen
Hygieneplänen, die die erforderlichen Maßnahmen dokumentieren, kommt den
regelmäßigen Schulungen der MitarbeiterInnen eine große Bedeutung zu, da erst
das korrekte Verhalten des Einzelnen vor Ort über den Hygienestandard
entscheidet und nicht die Vorgaben auf dem Papier. Auch in der Reinigung ist
die Schulung der Mitarbeiterinnen ein Schwerpunkt des
Qualitätsmanagementsystems. Welche Hygienestandards sind in welchen Bereichen
zu erfüllen? Wie reagiere ich bei Arbeitsunfällen? Wie und mit welchen
Hilfsmitteln ist ergonomisches Arbeiten möglich? Welche Gefahren gehen von
Reinigungsmitteln aus und wie kann ich mich schützen? Dies sind Themen, die
einerseits die Qualität der Arbeit sichern und andererseits die
Mitarbeiterinnen vor Gefahren schützen und Krank machendes Arbeiten verhindern
helfen. Besonderer
Wert wurde auch auf die Weiterbildung der Führungskräfte gelegt. So nehmen der
Küchenleiter und die Leiterin der Service-Bereiche an den regelmäßigen
Schulungen beim Mitgesellschafter Klinikdienste Süd in Kempten teil. Trotz
des Rumpfgeschäftsjahres (1.7.2004 bis 31.12.2004) und erhöhten Aufwendungen in
den ersten Wochen der Strukturierung des Unternehmens konnte die Gesellschaft
ein gut vertretbares Jahresergebnis erzielen und mit einem Verlust von 5.483,38
Euro das Jahr 2004 abschließen. Der Fehlbetrag wird auf neue Rechnung
vorgetragen. Mit
der Prüfung des Jahresabschlusses 2004 wurde entsprechend dem Gesellschafterbeschluss
vom 9.8.2004 die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Dr. Fritz
Städele in Kempten beauftragt. Die
Kanzlei Dr. Fritz Städele hat zur Prüfung des Jahresabschlusses 2004 Folgendes
ausgeführt: Prüfungsgegenstand Die
Buchführung sowie die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der
Geschäftsführung; dies gilt auch für die Angaben, die wir zu diesen Unterlagen
erhalten haben. Unsere Aufgabe ist es, diese Unterlagen und Angaben im Rahmen
unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen. Die
Prüfung der Einhaltung anderer Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben
der Abschlussprüfung, als sich aus ihnen üblicherweise Rückwirkungen auf den
Jahresabschluss oder Lagebericht ergeben. Art und Umfang der Prüfung Wir haben die
Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Die Abschlussprüfung ist nach
§ 317 HGB problembezogen so anzulegen, dass wesentliche Unrichtigkeiten und
Verstöße gegen Rechnungslegungsvorschriften mit hinreichender Sicherheit
erkannt werden. Buchführung und weitere
geprüfte Unterlagen Die Buchführung entspricht
den gesetzlichen Vorschriften, einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen zu entnehmenden
Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung,
Jahresabschluss und Lagebericht. Jahresabschluss Lagebericht Nach dem Ergebnis unserer
Prüfung steht der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss und den bei
der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen und vermittelt eine zutreffende Vorstellung
von der Lage der Gesellschaft. Die wesentlichen Risiken der künftigen
Entwicklung werden zutreffend dargestellt. Die Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB
sind vollständig und zutreffend. Der Lagebericht entspricht somit den
gesetzlichen Vorschriften. Die Personalkosten betrugen
mit TEUR 303 80 % der Umsatzerlöse. Für das Wirtschaftsjahr 2005 ist eine
Ausweitung der Umsatzerlöse geplant. Wir haben dem Jahresabschluss
und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2004 der Ostalb-Klinikum Service
GmbH, Aalen, den folgenden unter dem 29.04.2005 unterzeichneten
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ostalb-Klinikum
Service GmbH, Aalen, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2004 bis 31.12.2004
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lage- Den vorstehenden Bericht über
unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das
Geschäftsjahr 2004 der Ostalb-Klinikum Service GmbH, Aalen, erstatten wir im
Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen
ordnungsgemäßer Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard des
Instituts der Wirtschaftsprüfer – IDW PS 450). Sichtvermerke: _________________________________ Krankenhausdirektor und Koordinierender
Krankenhausdirektor _________________________________ Kreiskämmerer _________________________________ Landrat |
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